Den Backflip beherrscht Felix Wagner perfekt.
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Den Backflip beherrscht Felix Wagner perfekt.

SKI FREESTYLE

Saubere Fahrt und gelungene Sprünge in Sibirien: Felix Wagner bei schafft‘s bei Jugend-WM zweimal ins Finale

  • vonWolfgang Stauner
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Krasnojarsk/Bad Tölz – Eine lange Reise nahmen die Nachwuchs-Freestyler des Deutschen Skiverbands (DSV) auf sich, um zur Jugend-Weltmeisterschaft zu gelangen. Im sibirischen Krasnojarsk, rund 3300 Kilometer östlich von Moskau, hatten die russischen Gastgeber für die Buckelpisten-Disziplinen Einzel und Dual perfekte Bedingungen geschaffen.

Wagner, der Jüngste aller WM-Teilnehmer

Für den DSV machte sich der weite Weg denn auch bezahlt. Mit dem 14-jährigen Felix Wagner vom SC Bad Tölz stellte der deutsche Verband den jüngsten aller WM-Teilnehmer. Er hatte sich bei seinem ersten Europacup-Einsatz vor drei Wochen in Airolo für die WM qualifiziert und musste sich hier gegen die teils vier, fünf Jahre ältere und erfahrenere Konkurrenz behaupten. Gewertet wird beim Buckelpistenfahren die Zeit, die 20 Prozent der Gesamtwertung ausmacht, sowie die Fahrtechnik (60 Prozent) und die zwei Sprünge, die die restlichen 20 Prozent ausmachen.

Zwei Rückwärtssalti: Backflip grab und Backflip cross

Im Einzel qualifizierte sich der junge Tölzer auf Anhieb fürs Finale der besten 16. Mit seinen beiden Rückwärtssalti, einem Backflip grab und einem Backflip cross, und mit sauberen Fahrten erreichte er in der Endabrechnung Platz 13. „Damit hat er uns alle positiv überrascht“, freut sich Ferdl Eichner, Trainer und Sportwart im Skiverband Oberland. Vor sechs Jahren hat er Wagner erstmals unter seine Fittiche genommen und war von Anfang an von dessen Talent überzeugt.

Frühes Aus im Dual-Wettbewerb

Beim Dual fuhren die Freestyler im Parallel-Modus gegeneinander, wobei sich der jeweilige Gewinner für die nächste Runde qualifizierte. Hier endete das Rennen früh für Felix Wagner. Bereits in der ersten Runde traf er auf den späteren Silbermedaillengewinner Artem Shuldiakov. In der Endabrechnung bedeutete das Rang 14 für den Youngster.

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