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Solide Leistung zum Auftakt: Toni Lautenbacher wird 27. beim Weltcup in Aussois

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Von: Wolfgang Stauner

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Mit Schwung in die neue Saison: Skibergsteiger Toni Lautenbacher aus Benediktbeuern war mit den Ergebnissen beim Weltcup in Aussois nicht restlos zufrieden. © privat

Beim Weltcup-Auftakt im französischen Bergdorf Aussois startet der Bennediktbeurer Toni Lautenbacher in den Disziplinen Individual (27.) und Sprint (30.) und urteilt: „Das ist ausbaufähig.“

Aussois/Benediktbeuern – Verletzungs- und sorgenfrei ist Skibergsteiger Toni Lautenbacher über den Sommer gekommen. Als Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Bischofswiesen hatte der 28-jährige Benediktbeurer alle Zeit, um sich auf den langen und intensiven Wettkampfwinter vorzubereiten. „Das hat alles gepasst“, resümierte das Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft.

Beim ersten Wettkampf galt es nun, die Form einer ernsthaften Prüfung zu unterziehen. In dem französischen Bergdorf Aussois fiel der Startschuss zum ersten Weltcup: Ein Individual-Rennen und ein Sprint standen auf dem Programm. Lautenbacher ist ein Allrounder auf Ski und Fellen und hatte sich dementsprechend die besseren Chancen im Langstreckenrennen (Individual) ausgerechnet. Doch so richtig zufrieden war der Sportsoldat nicht,

nachdem er die 1600 Höhenmeter mit vier eingestreuten Abfahrten absolviert hatte: Platz 27.

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„Es war eine solide Leistung“, urteilte Lautenbacher, „aber das ist ausbaufähig.“ Immerhin konnte er sich mit ein paar Weltcuppunkten trösten. Doch der Abstand zu Sieger Robert Antonioli betrug knapp fünfeinhalb Minuten. „Das ist nicht mein Anspruch“, räumte Lautenbacher ein. Bester Deutscher wurde Toni Palzer auf Rang zwölf mit 1:42 Minuten Rückstand auf Antonioli.

Beim Sprintrennen tags darauf lief es noch einen Tick schlechter. Den Prolog, der alleine gegen die Uhr gelaufen wird, bewältigte er zwar in einer anständigen Zeit, doch im anschließenden Viertelfinale, bei dem fünf Skibergsteiger in einem Heat gegeneinander antreten und einen vorgegebenen Parcours mit Aufstieg, Tragepassage und Abfahrt bewältigen müssen, war bereits Endstation. „Ich bin nach der Tragepassage nicht mehr in die Bindung gekommen“, berichtete Lautenbacher von seinem Missgeschick, nach dem er lediglich auf Rang 30 gewertet wurde.

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