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Riesengroß war die Enttäuschung bei Benedikt Sagstetter & Co. nach dem 2:3.

Volleyball

Zwei Fünf-Satz-Spiele innerhalb 24 Stunden

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Einen Punkt benötigen die Drittliga-Volleyballer des ASV Dachau noch, dann ist ihnen eine weitere Saison in der 3. Liga auch rein rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Zwei Anläufe können sie für diesen finalen Punkt nehmen: Am morgigen Samstagabend ist der ASV beim Tabellenvierten Deggendorf zu Gast am Stadtwald, und zum Saisonabschluss am Freitag, 29. März, geht es zum S-Bahnderby nach Taufkirchen.

Ihren Saisonabschluss in heimischer Halle hat die ASV-Boygroup bereits absolviert, sie verlor das Derby gegen den MTV München mit 2:3.

Ein Nachbarschaftsduell auch in der Tabelle, denn mit einem klaren 3:0- oder 3:1-Sieg hätten die Münchner Dachau nach Punkten eingeholt. Das konnten die ASV-Männer verhindern, auch wenn sie sich mit einer 2:3-Niederlage von den eigenen Fans verabschiedeten.

Nach einem überzeugenden ersten Satz mit druckvollen Aufschlägen ging das Team um Zuspieler Benedikt Sagstetter im zweiten Satz nicht mehr ganz so konsequent zu Werke, es geriet auch im dritten Durchgang schnell mit sieben Punkten in Rückstand. Doch den holten die Dachauer auf, weil vor allem Fabian Bergmoser in dieser Phase keine Punktchance ausließ. Bis auf eine, und das war ausgerechnet der erste Satzball der Münchner zum 31:29, nachdem sie davor bereits sechs Dachauer Satzbälle abgewehrt hatten.

Zum wertvollsten Spieler wurde Bermoser nach der Partie trotzdem gekürt und die Enttäuschung über die vergebene Chance, 2:1 in Führung zu gehen, steckte er wie der Rest des Teams schnell weg.

Nach deutlichem Gewinn des vierten Satzes war dem ASV Dachau ein Punkt für das Erreichen des Tiebreaks sicher und in diesem Entscheidungssatz lag es dann an ein paar unsauberen Blocks der Dachauer, dass der MTV die Oberhand behielt.

„Einfach nur diszipliniert die Brazn übers Netz“, hatte Trainer Dominic von Känel seinen Spielern eingeimpft. Doch nach insgesamt neun Sätzen, tags zuvor hatte der ASV bereits einen 3:2-Erfolg in Niederviehbach erkämpft, stimmte das Finetuning nicht mehr ganz. Trotzdem war es ein Spiel, mit dem sich die Boygroup über die Saisonpause beim Heimpublikum in guter Erinnerung hält.

Für den Trainer und den Leitwolf Sebastian Wenninger war es zudem das letzte Spiel beim ASV Dachau. Dominik von Känel will in seiner Trainerkarriere den nächsten Schritt machen – nach zehn Jahren beim ASV als Spieler, Trainer und Trainer im Jugend- und Erwachsenenbereich. Wohin ihn der Weg führt, wird der 25-Jährige in den kommenden Tagen bekannt geben. Sebastian Wenninger hat nach einem Jahr, in dem er sich nach langer Verletzungspause zurückgekämpft hat, entschieden, zukünftig kürzer zu treten.

3. Liga Ost Männer

VSV Jena - TSV Friedberg 0:3

TSV Deggendorf - SV/DJK Taufkirchen 2:3

TSV Niederviehbach - ASV Dachau 2:3

MTV München - TSV Eibelstadt 3:1

VC Dresden - VC Zschopau 3:2

GSVE Delitzsch - L.E. Volleys 3:1

ASV Dachau - MTV München 2:3

VC Zschopau - VSV Jena Sa. 19:00
Taufkirchen - L.E.Volleys Sa. 19:00
VC Dresden - GSVE Delitzsch Sa. 20:00
TSV Friedberg - Niederviehbach Sa. 20:00
TSV Deggendorf - ASV Dachau Sa. 20:00

1. GSVE Delitzsch 19 53: 13 50

2. VC Dresden 20 55: 27 46

3. L.E. Volleys 19 49: 25 41

4. TSV Deggendorf 21 46: 39 36

5. TSV Friedberg 20 39: 35 32

6. TSV Eibelstadt 20 42: 42 32

7. VC Zschopau 21 42: 47 27

8. ASV Dachau 20 35: 44 24

9. TSV Niederviehbach 20 32: 45 24

10. MTV München 21 36: 51 23

11. SV/DJK Taufkirchen 19 25: 51 16

12. VSV Jena 20 22: 57 9

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