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ASV Dachau verpatzt die Generalprobe

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Zwei der jungen Wilden des ASV Dachau: Lukas Pfretschner und Bene Neumair. © Bruno Haelke

Den Saisonstart in der Zweiten Bundesliga haben die Volleyballer des ASV Dachau am Liveticker verfolgt – der Spielplan hatte ihnen und vier weiteren Teams zum Saisonstart noch ein freies Wochenende beschert.

Neuere Erkenntnisse über den Auftaktgegner TSV GA Stuttgart gab es online allerdings nicht zu gewinnen, auch Stuttgart war spielfrei.

Dachau – So richtig frei war das Wochenende aber für ASV-Kapitän Sebastian Wenninger und dessen Kollegen nicht: Am Sonntag stand ein Ausflug zum Drittligisten SC Freising auf dem Programm, der den ASV Dachau und dessen Zweitligakonkurrenten TSV Grafing zum Vorbereitungsturnier in kleiner Runde eingeladen hatte. Ein letzter Formcheck und die Möglichkeit für die ASV-Männer, die Niederlage gegen den Lokalrivalen Grafing beim Nanka-Cup in der Georg-Scherer-Halle vor zwei Wochen gerade zu rücken.

Doch daraus wurde nichts: Mit 1:3 unterlagen die ASV-Volleyballer dem Ex-Team ihres Trainers. Die Revanche für den Nanka-Cup muss also auf den 17. Oktober vertagt werden, wenn die Grafinger zum Lokalderby in der Scherer-Halle aufschlagen. Am Sonntag gelang Zoppelts Schützlingen gegen Gastgeber Freising noch mit Ach und Krach ein 3:2-Erfolg, doch die Generalprobe hatten sich alle etwas anders vorgestellt.

Von einer aussagekräftigen Generalprobe kann allerdings keine Rede sein: „Diese Spiele hätten ein guter letzter Test sein können, wenn alle Spieler fit gewesen wären“, hadert ASV-Trainer Adrian Zoppelt etwas mit einem momentan im Team um sich greifenden Infekt. Der hat von seinem Stammpersonal Zuspieler Florian Mayrhofer und Angreifer Markus Pielmeier außer Gefecht gesetzt; sie fuhren gar nicht erst mit nach Freising. Torsten Pohl fehlte aus privaten Gründen. Zudem waren Kapitän Sebastian Wenninger und Mittelblocker Dominic von Känel nicht ganz fit, aber dabei.

Finale Abstimmungen waren also schwierig, die Ergebnisse von Freising will Zoppelt daher „nicht überbewerten, aber auch nicht runtermachen“. Doch was sein Team noch braucht, hat der Coach auch ohne Generalprobe in Vollbesetzung ausgemacht: „Die Annahme ist in den zwei Wochen seit dem Nanka-Cup schon viel besser geworden, an der Abstimmung im Block müssen wir noch arbeiten.“

Für den Saisonauftakt gegen den Vorjahresfünften Stuttgart am kommenden Samstag sieht Zoppelt seine Mannschaft gut gerüstet: „Wenn alle gesund werden und bleiben, sind wir gut aufgestellt. Und ich habe die Hoffnung, dass alle fit werden.“ Außerdem bleibt die Hoffnung, dass im vielzitierten Spruch mit der verpatzten Generalprobe ein Fünkchen Wahrheit steckt.

Rolf Gercke

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