1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Landkreis Dachau

Im 13. Spiel gelingt dem ESV Dachau der dritte Saisonsieg

Erstellt:

Kommentare

null
In Torlaune präsentierten sich die Woodies beim EV FFB 1b. © Norbert Habschied

Das Duell beim EV Fürstenfeldbruck hatten die Eishockeyspieler der Dachau Woodpeckers im Vorfeld als „unser erstes Endspiel“ bezeichnet. Die Gäste wollten beim Schlusslicht nicht nur ihre Position verteidigen, sondern auch näher an den sechsten Platz heranrücken. Das ist ihnen mit einem 7:1-Erfolg eindrucksvoll gelungen.

„In Fürstenfeldbruck müssen wir gewinnen, wenn wir den siebten Platz in der Tabelle behaupten wollen“, hatte Jürgen Fleißner im Vorfeld der Partie gesagt. Und weiter: „Das wird alles andere als einfach. Fürstenfeldbruck hat in den vergangenen Wochen gut gespielt.“ Der Tabellenletzte gewann jüngst etwas überraschend gegen Ottobrunn. Zur Erinnerung: Fleißners Dachauer hatten gegen den gleichen Gegner vor zwei Wochen verloren.

Die Woodies schienen die Wichtigkeit der Partie begriffen zu haben. Verteidiger Sven Schittenhelm und Stürmer Ferdinand Fleißner konnten wieder auflaufen. Jerome Marmorstein kehrte ins Tor zu Rück und gab seinen Vorderleuten Sicherheit. In der dritten Minute sorgte Dominik Posselt für einen Traumstart der Gäste. Auf den Ausgleichstreffer von Maximilian Fuchs (6. Minute) antwortete Maximilian Kronschnabl noch vor der ersten Pause mit dem 2:1 (15.). Störend im ersten Drittel waren nur die vielen Strafzeiten.

Dachau kassierte 26 Minuten – aufgeteilt auf acht kleine Strafen und eine Disziplinarstrafe: Maximilian Braun musste wegen Reklamierens für zehn Minuten in die Kühlbox. „Eigentlich darf er als Kapitän mit den Schiedsrichtern reden. Die wollten ihn sogar unter die Dusche schicken, haben ihre Entscheidung aber anschließend revidiert“, erzählt Fleißner.

Der Woodies-Trainer wusste, dass die Unparteiischen wenig durchgehen lassen würden. „Sie wussten natürlich, dass es im Spiel um die Platzierungen am Tabellenende geht und wollten keine Härte aufkommen lassen“, so Fleißner. Hart war die Partie aber nicht.

Ab dem Mittelabschnitt stellten sich die Spieler und die Schiedsrichter besser aufeinander ein. Die Folge: Es gab weniger Strafen. Das Spiel lief nun deutlich in die Richtung der Gäste. Dennis Berndt (29.), Kronschnabl mit seinem zweiten Treffer (31.) und Rick Gebhardt (37.) stellten auf 5:1 für die Gäste. Die genossen das Gefühl des komfortablen Vorsprungs. „Wir hatten schon im ersten Drittel das Gefühl, dass wir alles im Griff haben. Nach dem zweiten Drittel waren wir uns natürlich noch sicherer“, erzählte Fleißner.

Im Schlussabschnitt ging es für die Gäste darum, den Gegner nicht ins Spiel zurückkommen zu lassen. Das gelang ihnen perfekt. Die Abwehr um Marmorstein stand weiterhin sicher und vorne legten Posselt (43.) und Jonas Rimann (46.) zwei weitere Tore nach. Beim 7:1 blieb es.

Die Dachauer feierten ihren dritten Saisonsieg im 13. Ligaspiel. In der Tabelle rückten sie bis auf einen Punkt an die auf Rang sechs platzierte SG Miesbach/Schliersee heran. Die verlor deutliche mit 2:11 gegen den Münchner EK. Auf das Team aus der Landeshauptstadt treffen die Woodies Mitte Februar im letzten Spiel der laufenden Bezirksligasaison.

„Dann wird sich zeigen, wo wir landen“, sagt Fleißner. Doch nun können er und seine Spieler erst einmal durchschnaufen. Am kommenden Wochenende sind die Woodies spielfrei. Es folgen die Spiele in Peiting (9. Februar), in Mittenwald (15. Februar) und das Endspiel gegen den MEK (16. Februar).

Stenogramm

EV Fürstenfeldbruck 1b - ESV Dachau Woodpeckers 1:7 (1:2/0:3/0:2)

ESV Dachau Woodpeckers: Jerome Marmorstein, Michael Wöll -Frank Stiebert, Dominik Posselt, Sven Schittenhelm, Johannes Karl - Maximilian Braun, Markus Markthaler, Ferdinand Fleißner, Dennis Berndt, Tim Berndt, Rick Gebhardt, Maximilian Kronschnabl, Lorenz Mohr, Jonas Rimann.

Tore: 0:1 (3.) Dominik Posselt, 1:1 (6.) Maximilian Fuchs, 1:2 (15.) Maximilian Kronschnabl, 1:3 (29.) Dennis Berndt, 1:4 (31.) Maximilian Kronschnabl, 1:5 (37.) Rick Gebhardt, 1:6 (43.) Dominik Posselt, 1:7 (46.) Jonas Rimann.

Auch interessant

Kommentare