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Desillusionierende Heimpleite des Attila-Rumpfteams

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Alles gegeben: Auch Marcel Conrad konnte die Attila-Heimpleite nicht verhindern. © Daniela Bartels

Dachau – Im ersten Wettkampf der Bayernliga-Mannschaftsrunde haben die Gewichtheber des KSC Attila Dachau eine herbe Niederlage einstecken müssen. Mit 258,6:413,0 Relativpunkten unterlag das Dachauer Team den Gästen von der HG Landshut-Eichenau.

Dass dieser Wettkampf unter normalen Umständen nicht zu gewinnen war, stand eigentlich schon vorher so gut wie fest. Als Tabellendritter der vergangenen Saison erreichten die Landshuter eine Bestleistung von 417 Relativpunkten; dem stand die Mannschaftsbestleistung der Dachauer im Relegationswettkampf von 372 Kilopunkten gegenüber.

Das war aber zweitrangig, denn Attila-Trainer Günther Ferg musste diesmal auf drei seiner stärksten Heber verzichten – und das tat richtig weh. Bereits beim Reißen zeigte sich die Überlegenheit der HG Landshut-Eichenau, die sich mit 153,6:78,8 Relativpunkten, den ersten Siegpunkt holte. Auch beim Stoßen dominierten die Gäste das Wettkampfgeschehen, sie setzten sich mit 260,0:179,8 Sinclairpunkten klar durch.

Der Attila-Vorsitzende Manfred Katscha fasst die Situation kurz zusammen: „Diese Niederlage war zwar vorauszusehen, aber der mehr als deutliche Leistungsunterschied infolge der Aufstellungsprobleme hat uns schlichtweg erschüttert. Wir werden unsere Möglichkeiten für die nächsten Wettkämpfe analysieren und gegebenenfalls unsere Ziele neu überdenken."

Rolf Gercke

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