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Der TSV Schwabhausen II setzt im ersten Saisonspiel auf Neuzugang Orsolya Feher (Ungarn). 

Tischtennis

Bayerisches Duell zum Saisonstart

Auf den ersten Blick ist es als durchaus nachvollziehbar einzustufen, dass dem Tischtennis-Frauenteam des TSV Schwabhausen II in der 3. Bundesliga Süd sehr gute Chancen auf Platz eins von den Vereinsvertretern der übrigen neun Klubs zugetraut werden. Mit Alina Nikitchanka, Neuzugang Orsolya Feher (Spanien), Eva-Maria Covaciu (vormals Maier) und Christina Feierabend geht die Erstliga-Reserve mit einer hochkarätig besetzten Mannschaft ins Rennen.

Zumindest ist dies auf dem Papier so. Welche vier Damen in den 18 Begegnungen tatsächlich zum Einsatz kommen werden, das lässt Trainer Alexander Yahmed allerdings offen. „Wir wollen nicht Meister werden und auch nicht absteigen“, stellt der erfahrene Coach klar.

Das Mitwirken von Abwehrspielerin Nikitchanka und der Ungarn Feher würde es nur geben, „wenn es gerade passt. Ansonsten füllen wir das Team mit jungen Spielerinnen aus der dritten Mannschaft auf, denn wir wollen auch weiterhin unseren Nachwuchs fördern und ausbilden.“

Gleich zum Saisonstart am heutigen Samstag um 14 Uhr bei der DJK SB Landshut werden die Gäste aus dem Landkreis Dachau mit fast „voller Kapelle“ zum bayerischen Nachbarn reisen.

„Wir verfügen über eine gute Mischung aus sehr erfahrenen Spielerinnen und frischem Wind durch neue, motivierte Damen“, verrät Mannschaftsführerin Sarah Diecke, die hinter Feher, Covaciu und Feierabend an der vierten Position zum Einsatz kommen wird. Nikitchanka weilt in ihrer Heimatstadt Minsk (Weißrussland) und kann deshalb nicht eingesetzt werden. TSV-Cheftrainer Alexander Yahmed spricht von einem „spannenden Auftakt. Die Mannschaft freut sich, dass es nach der langen Corona-Pause endlich wieder losgeht.“ Das Ziel ist klar: Mit einem Sieg möchte das Yahmed-Team die neue Spielzeit beginnen.

Ihr Debüt in der zweiten Mannschaft wird Orsolya Feher geben, die vor zwei Wochen bereits beim Erstliga-Auftakt gegen den deutschen Meister TTC Berlin eastside zum Einsatz kam. In der alles entscheidenden letzten Partie behielt die Ungarin gegen Irina Palina die Oberhand und sorgte mit ihrem Erfolg für das sensationelle 4:4-Unentschieden.

Als Regionalliga-Aufsteiger erreichte die DJK SB Landshut in der abgelaufenen Spielzeit einen beachtlichen vierten Platz. „Dieses Abschneiden liegt vielleicht sogar ein bisschen über unseren Erwartungen“, blickt Landshuts Spielführerin Katharina Teufl noch einmal zurück. „Trotzdem starten wir auch diesmal erneut mit dem Vorhaben, die Klasse zu halten. Unser Teamgeist hat uns zuletzt den einen oder anderen Punkt gegen vermeintliche Favoriten beschert. Vielleicht gelingt uns das erneut.“ Neuling Milena Burandt (DJK Ettmannsdorf) soll dazu beitragen, dass dieses Ziel auch erreicht wird. „Milena ist eine junge Nachwuchsspielerin mit viel Potenzial“, ergänzt Diecke, die von „sehr spannenden und knappen Spielen“ am Sonnabend ausgeht. Schließlich seien beide Mannschaften stark besetzt. mast

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