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Das Warten geht weiter: Auch die Basketballer des TSV 1865 Dachau müssen sich in Geduld üben.

Basketball

Hauptversammlung via Skype

  • Torge Wester
    vonTorge Wester
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Corona-geschuldet fand jetzt die Hauptversammlung der Basketball-Abteilung des TSV 1865 Dachau virtuell via Skype statt, mit rund einem Dutzend Teilnehmern. Neuwahlen stehen erst nächstes Jahr an. Es gab Berichte von Jugendleiter Sebastian Lange, Kassierin Steffi Wester und Schiedsrichter-Referentin Simone Wester. Hervorgehoben wurde daneben der Einsatz unseres Technischen Leiters Fabian Feuchter.

Im Bericht von Abteilungsleiter Torge Wester drehte sich neben den sportlichen Leistungen der vergangenen Saison natürlich einiges um Corona. Wester hob hervor, wie vorbildlich die Aktiven und die Coaches mit den Beschränkungen und Vorgaben umgegangen seien, die teilweise vom Verband, vom Verein, aber auch von der Abteilungsleitung in Form von Hygiene- und Abstandskonzepten gemacht worden sind.

„Die Basketball-Abteilung verhielt sich innerhalb der TSV-Familie vorbildlich“, betonte er. Vieles habe diesen Sommer im Outdoor-Bereich stattgefunden, es war ein kreativer Sommer, viel wurde zwangsläufig an der „Basketball-Grundschule“ gearbeitet, bevor im Herbst wieder Kontaktsport erlaubt war.

Dann stieg die Zahl der Covid-19-Erkrankten in Bayern und Deutschland wieder, es kam zum zweiten Lockdown. Dabei war die Vorfreude auf die neue Saison – die 1. Mannschaft konnte zumindest noch drei Spiele absolvieren – groß gewesen. Dafür sorgten nicht zuletzt neue Gesichter im Trainerstab mit Cora Benkler, Celina Schmidt, Alexander Frey, Thibaut Munier und Tassilo Matthes.

Man freute sich auf neue, höhere, zum Teil fordernde Ligen, aufgestiegen waren die 2. Herren in die Bezirksliga, die 3. Herren in die Kreisliga sowie die männliche U 14 in die Bezirksoberliga. Mit Erik Wester und Martin Wimmer besuchten zwei Coaches erfolgreich C-Trainer-Lehrgänge, die 1. Herren wurden weiter aus den eigenen Nachwuchsreihen verjüngt – kurzum: es war ein aktiver Frühling und Sommer bei den Basketballern, trotz Corona.

Bei einem informellen Meeting mit allen Mannschaften der 2. Regionalligen stellte jetzt der Sportliche Leiter der RLSO, Robert Daumann, mögliche Szenarien für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vor.

Tenor: Denkbar ist, dass jeder einmal gegen jeden spielt, wobei die gespielten Matches gezählt würden. Um das zu schaffen, müsste spätestens am 20. März der Spielbetrieb wieder starten, nach einigen Wochen Trainingsbetrieb zuvor. Dann könne man es schaffen, die Saison bis Ende Juli zumindest in einer einfachen Runde (nur „Hinspiele“) durchzubringen. Dann würde es auch Auf- und Abstieg geben.

Beschlossen wurde aber noch nichts, der Verlauf der Pandemie und die damit einhergehenden Beschränkungen lassen sich nicht vorhersagen.

Das nächste Webex-Meeting der RLSO soll am 15. Januar 2021 stattfinden. Bezirksvorsitzender Dr. Rainer König wandte sich derweil in einem Rundschreiben an die Vereine. Er gehe nach wie vor davon aus, „das wir keine Saison 2020/2021 spielen werden können“. Gleichwohl habe der Bezirk alle Vorkehrungen für die Rückkehr zum „normalen Spielbetrieb getroffen“. 

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