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Großer Schritt für Langbein?

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Für Deutschland spielen würde gerne das ASV-Steller-Talent Dominik Langbein. © Bruno Haelke

Sein Ziel ist klar definiert: „Ich will in die U 18-Nationalmannschaft.“ Diesen Traum haben viele junge Sportler, doch für Dominik Langbein vom Volleyball-Drittligisten ASV Dachau könnte dieser Wunsch bereits im kommenden Jahr in Erfüllung gehen. Die U 18 bestreitet ihre Weltmeisterschaft im Jahr 2021, und was dem Team fehlt, ist ein adäquater zweiter Zuspieler. Und genau hier kommt der 17-jährige Dominik Langbein ins Spiel, der ASV-Junior gilt als Stellertalent der Extraklasse.

Langbeins bisherigen Stationen gleichen einer Bilderbuchkarriere, bisher ging es im Sportlerleben des 1,93 Meter großen Zuspielers nur steil bergauf. Dabei fing für ihn der Sport, wie bei so vielen Kids, mit dem Fußball an.

„Irgendwann hat es mit nicht mehr so viel Spaß gemacht. Da meine Eltern ab und zu mal Volleyball als Freizeitsport gespielt haben, wurde ich neugierig. Da hab ich dann einfach mal den Sportlehrer in meiner Schule in Moosach gefragt, ob ich beim Volleyball mitspielen könnte“, erzählt Langbein. Der Sportlehrer war kein geringerer als die Dachauer Trainerlegende Sepp Wolf. Er sah das Talent von Langbein und fragte ihn, ob er Lust hätte, neben der Schulmannschaft auch in Dachau zu spielen.

„Gesagt, getan. Angefangen haben ich dann als Außenangreifer“, berichtet der Linkshänder. In Dachau wurde er nicht nur von Sepp Wolf sondern auch vom jetzigen Nationaltrainer der U 18-Auswahl, Dominik von Känel, gecoacht. Zudem förderten der Ex-Bundesligaspieler Thorsten Schulz und der heutige Trainer des Drittligisten ASV Dachau, Karl Kaden, das Talent.

Über die Bayernliga-Mannschaft hat sich Langbein für die erste Mannschaft empfohlen. Mittlerweile bekommt er Einsatzzeiten im Drittligateam. In der Bayernliga-Mannschaft kam es zum Positionswechsel mit Tobias Besenböck. Langbein wurde vom Außen- und Diagonalangreifer zum Zuspieler umfunktioniert, Besenböck vom Zuspieler zum Außenangreifer.

Trotz der eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten – Stichwort Corona –- kann Langbein beim Volleyball-Internat VCO München unter Bayernauswahltrainer Peter Meyndt mittrainieren. Das Zuspieltalent muss allerdings noch viel an seiner Technik arbeiten, für den Kraftaufbau sorgt er momentan zusammen mit seinem Teamkameraden Moritz Teichmann selbst. Trotz aller Widrigkeiten in der Pandemie bleibt er fokussiert auf sein Ziel: Nationalmannschaft. Und der Nationaltrainer hat ein Auge auf ihn geworfen.

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