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Nerven spielen Bachinger einen Streich

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Ampermoching - Der Ampermochinger Tennisprofi Matthias Bachinger hat bei den Australian Open den Einzug in die dritte Runde des Grand-Slam-Turnieres knapp verpasst.

Der 27-jährige Deutsche verlor in Melbourne gegen den finnischen Routinier Jarkko Nieminen nach drei hart umkämpften Sätzen mit 6:7 (4), 5:7, 5:7. Bachinger war über die Qualifikation, in der er in der ersten Runde drei Matchbälle abwehren konnte, in das Hauptfeld aufgestiegen.

„Die Enttäuschung ist groß. Ich habe mir viel vorgenommen. Es war absolut machbar, gegen Jarkko zu gewinnen. Ich habe heute leider meine Chancen nicht genutzt, vor allem im ersten Satz habe ich einige Breakbälle nicht verwerten können. Jarkko ist ein taffer Spieler, er schenkt dir gar nichts. Im Endeffekt was es aber ein super Turnier für mich, wenn man bedenkt, dass ich beinahe in der ersten Runde in der Quali rausgeflogen wäre“, sagte Bachinger nach dem 140-Minuten-Thriller. Im Match zwischen dem 27-jährigen Ampermochinger und dem 33-jährigen Nieminen gab schließlich die Routine den Ausschlag. Bachinger machten in den entscheidenden Phasen ein wenig die Nerven zu schaffen. So gab er den zweiten Satz mit einem Doppelfehler bei Satzball gegen sich ab.

Im dritten Satz stemmte sich der Deutsche vehement gegen die Niederlage, er egalisierte ein Break, das er zum 3:5 kassiert hatte und schaffte danach den 5:5-Ausgleich. Wenig später konnte der Qualifikant zwei Matchbälle abwehren, ehe ihm beim dritten erneut ein Doppelfehler unterlief.

Bachinger, derzeit Nummer 142 im ATP-Ranking, ist mit dem Erreichen der zweiten Runde in Melbourne dem Wiedereinzug in die Top 100 ein kleines Stück näher gekommen. Doch das dürfte nur ein schwacher Trost für ein verpasstes Traummatch sein, denn Nieminen trifft in der dritten Runde des Grand-Slam-Klassikers von Melbourne auf den Titelverteidiger Stan Wawrinka aus der Schweiz, der heuer an Position vier gesetzt ist.

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