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Einen ausgezeichneten Ruf genießt das traditionelle Taekwondo Center Dachau von Sabine Meindl (Foto). 

Taekwondo

Geburtstags-Gala für einen guten Zweck

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Am Samstag, 19. Oktober, feiert das traditionelle Taekwondo Center Dachau sein 25-jähriges Bestehen mit einer Benefizgala. Das Event im Theatersaal des ASV Dachau beginnt um 16 Uhr. Der Erlös kommt behinderten Kindern und Jugendlichen des Franziskuswerks Schönbrunn zugute. Auch einige Leiter befreundeter Taekwondo-Schulen sind bei der Gala mit dabei, einer, David Ippen, reist sogar aus den USA (Hawaii) an.

Begonnen hat alles im Jahr 1994, als Sabine Meindl, damals 2. Dan, sich entschloss, eine eigene Taekwondo-Schule zu gründen. Viele Helfer standen ihr damals zur Seite. So konnte nach rund sechs Wochen Arbeit die Taekwondo-Schule eröffnet werden. Später erfolgte der Umzug ins Gewerbegebiet Dachau, in die Kopernikusstraße 15.

Die folgenden 25 Jahre sind eine einzige Erfolgsgeschichte. Aktuell hat die Taekwondo-Schule über 40 Schwarzgurte aufzuweisen. Sabine Meindl konnte in dieser Zeit sogar Schüler bis zum 4. Dan ausbilden. Sie selbst hat den 6. Dan erreicht und darf sich so Großmeisterin nennen.

Die Prüfung dazu fand in den USA, bei Großmeister Kwon Jae-Hwa statt. Sabine Meindl ist die einzige Frau, die bei Großmeister Kwon jemals die Prüfung zum 6. Dan abgelegt hat.

Was zeichnet die Schule aus? Sabine und ihre Trainer gelten als ausgesprochen engagiert, es ist bekannt, dass Schüler aus Dachau bei Prüfungen und Wettkämpfen immer zu den Besten gehören. Groß geschrieben wird der Zusammenhalt der Generationen. So ist der jüngste Schüler vier Jahre jung, der Älteste hat die 70-Jahre-Marke bereits überschritten.

Gegenseitiger Respekt, Hilfe und Unterstützung sind selbstverständlich. In gemeinsamen Trainingslagern kommen neben dem Training auch das Gesellschaftliche und der Spaß nicht zu kurz.

Ein Bild von der Leistungsstärke der Schüler kann sich der interessierte Betrachter auf der Gala am 19. Oktober verschaffen. Dann zeigen am Stadtwald Farb- und Schwarzgurte ihr Können.

Der weltweite Siegeszug des Taekwondo begann bereits in den 1960er Jahren. 1965 bereiste Großmeister Kwon Jae-Hwa mit einer koreanischen Delegation Europa und legte damit den Grundstein für das traditionelle Taekwondo in Deutschland. Seit vielen Jahren lebt der über 80jährige Kwon Jae-Hwa in New York. Oft hat ihn Sabine mit ihren Schülern dort besucht und in seiner Schule trainiert.

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