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Oberliga-Klassenerhalt geschafft: Tom Sfiligoj (li.) und Thomas Ernst.

Tischtennis

TSV-Herren entgehen der Abstiegs-Relegation

Lange Zeit mussten die Tischtennis-Herren des TSV Schwabhausen zittern, sie fürchteten, binnen eines Jahres über Umwege aus der Regionalliga in die Verbandsoberliga durchgereicht zu werden. Das Team aus dem Landkreis Dachau belegte nach der Hinrunde in der Oberliga Bayern den achten Tabellenplatz und hätte zu diesem Zeitpunkt in die Abstiegsrelegation gemusst. Nur sieben Punkte wurden in den neun Partien geholt. In der aufgrund der Corona-Pandemie verkürzten Rückserie holten die Schützlinge um Spitzenspieler Tom Sfiligoj aus sechs Begegnungen ebenfalls sieben Zähler. 14:16 Punkte reichten in der Endabrechnung zum sechsten Rang, der den direkten Klassenerhalt zur Folge hatte.

Lange Zeit mussten die Tischtennis-Herren des TSV Schwabhausen zittern, sie fürchteten, binnen eines Jahres über Umwege aus der Regionalliga in die Verbandsoberliga durchgereicht zu werden. Das Team aus dem Landkreis Dachau belegte nach der Hinrunde in der Oberliga Bayern den achten Tabellenplatz und hätte zu diesem Zeitpunkt in die Abstiegsrelegation gemusst. Nur sieben Punkte wurden in den neun Partien geholt. In der aufgrund der Corona-Pandemie verkürzten Rückserie holten die Schützlinge um Spitzenspieler Tom Sfiligoj aus sechs Begegnungen ebenfalls sieben Zähler. 14:16 Punkte reichten in der Endabrechnung zum sechsten Rang, der den direkten Klassenerhalt zur Folge hatte.

Tom Sfiligoj, Schwabhausens Nummer eins, sprach im Nachgang von einer „sehr erfolgreichen Rückrunde“. Besonders die Heimsiege binnen nur weniger Stunden in der Heinrich-Loder-Sporthalle gegen den FC Bayern München II (9:4) und den TTC Kist (9:7) seien, so der ehemalige slowenische Jugend-Nationalspieler, „für den Verbleib in der Liga extrem wichtig gewesen“.

Die deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Serie führt Sfiligoj auch darauf zurück, „dass die gesamte Mannschaft im Januar mehr trainiert hat. Dadurch haben wir stärker gespielt und die Stimmung war gleich viel besser.“ Das Saisonziel Klassenerhalt wurde damit erreicht. „Mehr war nicht möglich. Dafür waren die zweiten Mannschaften aus Bad Königshofen und München einfach zu stark aufgestellt.“

Mit dem identischen Vorhaben wird das TSV-Team auch im September in die neue Spielzeit starten. Mit Tom Sfiligoj, Calin Covaciu, Alexander Yahmed, Jürgen Haider, Manfred Pielmeier-Güll sowie Thomas Ernst bleibt das Gerüst der Mannschaft unverändert.

Aufgrund seiner Tätigkeit als Trainer der Bundesliga-Damen wird Yahmed allerdings vermutlich wieder einige Partien nicht zur Verfügung stehen. Gerade die Nummer drei hatte mit einer 8:2-Bilanz im zweiten Saisonabschnitt maßgeblichen Anteil am sechsten Rang. Hinzu kommt, dass Sfiligoj/Yahmed nach der Winterpause nur eines ihrer sechs Doppel verloren.Marco Steinbrenner

Stenogramm

Die Rückrunden-Bilanzen 2019/20 des TSV Schwabhausen:

Einzel: Tom Sfiligoj 8:4, Calin Covaciu 6:6, Alexander Yahmed 8:2, Jürgen Haider 2:10, Manfred Pielmeier-Güll 7:2, Thomas Ernst 4:3, Prakob Joe Küster 0:2, Gilton Chelibe 1:1.

Doppel: Tom Sfiligoj/Alexander Yahmed 5:1, Manfred Pielmeier-Güll/Thomas Ernst 1:3, Calin Covaciu/Jürgen Haider 0:4, Tom Sfiligoj/Calin Covaciu 2:0, Jürgen Haider/Thomas Ernst 1:0, Calin Covaciu/Manfred Pielmeier-Güll 0:1, Manfred Pielmeier-Güll/Prakob Joe Küster 0:1, Jürgen Haider/Gilton Chelibe 0:1.

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