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TSV macht das Titelrennen wieder spannend

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Applaus, Applaus: Mateja Jeger (links) und Sarah Mantz feierten mit dem TSV Schwabhausen einen wichtigen 6:2-Heimsieg gegen den MTV Tostedt. © Marco Steinbrenner

Der Kampf um den Meistertitel in der 2. Bundesliga hat sich zu einem Dreikampf entwickelt. Mittendrin befinden sich die Tischtennis-Damen des TSV Schwabhausen, die durch den 6:2-Heimsieg gegen den MTV Tostedt ihre Chance auf Platz eins gewahrt haben.

Der Kampf um den Meistertitel in der 2. Bundesliga hat sich zu einem Dreikampf entwickelt. Mittendrin befinden sich die Tischtennis-Damen des TSV Schwabhausen, die durch den 6:2-Heimsieg gegen den MTV Tostedt ihre Chance auf Platz eins gewahrt haben.

Die Schützlinge von Trainer Alexander Yahmed belegen mit 15:5 Punkten den dritten Rang. Allerdings haben Spitzenreiter TTC 1946 Weinheim (17:5) und der TuS Uentrop (16:8) bereits mehr Begegnungen absolviert. Zum Start in die zweite Saisonhälfte profitierte das Team aus dem Landkreis Dachau jedoch davon, dass die Gäste ohne zwei Stammspielerinnen auskommen mussten. Wie schon eine Woche zuvor gegen den TuS Uentrop fehlten Ex-Nationalspielerin Irene Ivancan (Studium) und Laura Matzke (private Gründe). Da Tostedt einen Tag nach dem Auftritt in Schwabhausen auch beim TTC GW Staffel 1953 mit 3:6 verlor, hat sich die Mannschaft aus der Nähe von Hamburg aus dem Titelrennen nun endgültig verabschiedet. Nach dem 5:5-Unentschieden im Hinspiel präsentierte sich das Yahmed-Quintett bis in die Haarspritzen motiviert und wollte unbedingt die weiße Weste in der Heinrich-Loder-Sporthalle behalten. Mit Erfolg, denn der nach zwei Stunden sowie 15 Minuten klatschten sich Mateja Jeger, Laura Tiefenbrunner, Alina Nikitchanka, Sarah Mantz und Christina Feierabend jubelnd ab. „Wir haben durch sehr starke Leistungen in den Doppeln frühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt“, freute sich Yahmed und hatte besonders für Feierabend ein Sonderlob parat, „die einmal mehr unter Beweis gestellt hat, dass sie mit Jeger ein sehr starkes Duo bildet“. Ohne Satzverlust setzte sich die deutsch-kroatische Kombination gegen Yvonne Kaiser/Svenja Koch durch. Auch die frisch gebackenen bayerischen Meisterinnen, Sarah Mantz/Laura Tiefenbrunner, entschieden den Vergleich mit Lotta Rose/Sarah Textor mit 3:0 für sich. Für die beiden einzigen Tostedter Siege sorgte Kaiser, die zunächst Laura Tiefenbrunner in fünf Durchgängen bezwang. Schwabhausens Neuzugang lag bereits mit 2:1-Sätze und 5:2 vorne, gab die Begegnung dann aber noch ab. „Nach der Auszeit meiner Gegnerin sind mir zu viele einfache Fehler unterlaufen“, ärgerte sich die 17-Jährige. „Außerdem habe ich meine Taktik nicht umgesetzt.“ Auch Mateja Jeger, die sich krankheitsbedingt nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte befand, musste sich Yvonne Kaiser geschlagen geben. „Ich kam mit dem Noppenbelag meiner Gegnerin nicht richtig klar.“ Mitentscheidend für den Gesamterfolg wart der 3:2-Sieg von Sarah Mantz im unteren Paarkreuz gegen Lotta Rose. „Wenn wir dieses Spiel gewonnen hätten, wäre die Chance auf ein Unentschieden da gewesen“, ärgerte sich Tostedts Coach Nebo Stevanov und stellte fest, „dass die Partie trotz des deutlichen Schlussresultats sehr spannend verlief“.

Ähnlich sah es auf der anderen Seite auch Alexander Yahmed. „Im Vergleich zur Vorrunde sind wir ein großes Stück weiter.“ Apropos weiter: Am morgigen Samstag, 2. Februar, steht bereits das nächste Heimspiel des TSV auf dem Programm. Der TTK Großburgwedel gastiert in Schwabhausen. Im Hinspiel gab es eine 3:6-Niederlage. Es war eine von bislang erst zwei Saisonpleiten für den Vizemeister der Vorsaison. Marco Steinbrenner

Stenogramm

TSV Schwabhausen - MTV Tostedt 6:2

Doppel: Sarah Mantz/Laura Tiefenbrunner - Lotta Rose/Sarah Textor 3:0 (11:5, 11:7, 11:4), Mateja Jeger/Christina Feierabend - Yvonne Kaiser/Svenja Koch 3:0 (11:8, 12:10, 11:4)

Einzel: Mateja Jeger - Svenja Koch 3:1 (4:11, 11:9, 11:7, 12:10), Laura Tiefenbrunner - Yvonne Kaiser 2:3 (11:9, 4:11, 13:11, 8:11, 6:11), Alina Nikitchanka - Sarah Textor 3:0 (11:7, 11:8, 11:3), Sarah Mantz - Lotta Rose 3:2 (11:9, 5:11, 8:11, 11:7, 11:6), Mateja Jeger - Yvonne Kaiser 1:3 (8:11, 5:11, 11:7, 8:11), Laura Tiefenbrunner - Svenja Koch 3:0 (11:8, 13:11, 13:11)

Ferner spielten: TTC GW Staffel 1953 - NSU Neckarsulm 5:5, TTC GW Staffel 1953 - MTV Tostedt 6:3, ESV Weil - Leutzscher Füchse 1990 1:6, TTC 1946 Weinheim - NSU Neckarsulm 6:1

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