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Den Spurs bleibt wirklich nichts erspart

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Erkältet: Auch der Einsatz des Dachauers Manu Prediger in Bayreuth ist gefährdet. Foto: hab
Erkältet: Auch der Einsatz des Dachauers Manu Prediger in Bayreuth ist gefährdet. Foto: hab

Dachau - Zwei vielversprechenden Auftritten folgte wieder eine schwache Vorstellung - die Dachau Spurs in der neuen Besetzung haben sich offenbar noch nicht gefunden.

Eine weitere Gelegenheit, das Zusammenspiel zu verbessern und endlich den zweiten Sieg in dieser Regionalligaspielzeit zu holen, besteht am heutigen Samstag: Um 17.30 Uhr treten die 1865-Basketballer zum Auswärtsspiel bei der Zweiten des BBC Bayreuth an.

Der Tabellenzehnte, sechs Siegen stehen neun Niederlagen gegenüber, scheint nicht unschlagbar zu sein. Spurs-Trainer Roland Sovarzo erinnert sich aber noch gut an das Hinspiel gegen Bayreuth, als seine Mannschaft das Spiel nach einer 58:53-Führung nach drei Viertel im Schlussabschnitt noch aus der Hand gab und mit 72:77 den Kürzeren zog. „Das ist eine gute Mannschaft“, sagt Sovarzo. „Das wird kein leichter Gang für uns.“

Leicht ist in dieser Saison ohnehin wohl kein einziges Spiel für die Dachauer Regionalligakorbjäger, die mit einem Sieg und 14 Niederlagen abgeschlagen das Tabellenende zieren.

Immer, wenn es so scheint, als würde sich etwas zum Positiven verändern, erleben die 65-Basketballer wieder einen Rückschlag. So ereilten Trainer Sovarzo vergangene Woche erneut verletzungsbedingte Absagen. Mit Schorsch Hörl (Oberschenkelzerrung) und Kapitän Johannes Schwarz (Kapselverletzung am Daumen) meldeten sich ausgerechnet wieder zwei lange Leute ab. Zwar wollen beide am Samstag mit nach Bayreuth fahren, doch während der Kapitän grünes Licht für einen Einsatz gibt, steht hinter 2,08-Meter-Mann Hörl noch ein dickes Fragezeichen: Er konnte kein einziges Mal trainieren und wird sich wohl auf moralische Unterstützung von der Wechselbank aus beschränken müssen.

In der zurückliegenden Woche hat zudem eine Erkältungswelle die Spurs erreicht. Der Trainer selbst war betroffen, auch Philipp Schnitzler und Manu Prediger. Letzterer war auch gestern noch nicht auf dem Damm. Nicht dabei sein wird in Bayreuth der Youngster im Team, Karol Firek, der aus schulischen Gründen etwas kürzer treten muss.

Die Spurs treffen heute auf ein junges Team, deren Stärken ganz klar in der Verteidigung liegen. Im Angriff werden sie angeführt vom amerikanischen Aufbauspieler Zeon Gray. Der 1,78 Meter große Wirbelwind machte im Hinspiel im Schlussviertel auch den Unterschied aus. Er ist Topscorer des Teams und ein hochprozentiger Dreierschütze und Vorlagengeber.

Torge Wester

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