Nach dem ersten Sprungball gegen Rattelsdorf wurde in der Jahnhalle des TSV 1865 Dachau eine Schweigeminute für den im Frühjahr verstorbenen 21-jährigen Kapitän der Spurs, Ludwig Fischer, eingelegt. Foto: hab

Spurs zu Gast in der Regnitz-Arena

Dachau - Nach dem ersten Erfolg in der noch jungen Saison 2011/2012 wollen die Regionalliga-Basketballer der Dachau Spurs am Samstag ihren Aufwärtstrend bestätigen, wenn sie um 16 Uhr bei den Regnitztal Baskets antreten (Regnitz-Arena Hirschaid).

Kein eben leichtes Unterfangen, denn das Reserveteam des Pro A-Teams TSV Tröster Breitengüßbach stellt gerade in eigener Halle zumeist eine gut bestückte Mannschaft auf.

Denn für die Güßbacher Reserve bietet die Regionalliga seit Jahren die ideale Spielwiese für junge Talente, die an höhere Aufgaben herangeführt werden sollen. Mit Regnitztal, Rattelsdorf und Baunach treten auch heuer gleich drei Teams aus dem Großraum Bamberg in der 1. Regionalliga an. Der deutsche Meister aus Bamberg, Brose Baskets, übt natürlich eine große Sogwirkung, aber auch Vorbildfunktion für viele talentierte Jungspunde aus.

In Breitengüßbach reifen wohl die meisten späteren Profis heran. So spielt der Club sowohl im U 20-Bereich in der Nachwuchs-Bundesliga (NBBL) als auch bei der U 16 (JBBL). Die jungen Stars von morgen bekommen dann in der Pro A oder in der Regionalliga früh Spielpraxis im Herrenbereich.

Und sie behaupten sich glänzend. So haben die Regnitztal Baskets in der Regionalliga zwei ihrer ersten drei Spiele gewonnen, darunter ein 98:84-Auswärtstriumph beim jüngsten Gegner der Spurs, Rattelsdorf. Während die Baskets also schnell auf Touren gekommen sind, wollte der Motor bei den Spurs die ersten Spiele überhaupt nicht rund laufen. Nachdem Trainer Christian Kunz inzwischen aber fast alle Spieler an Bord hat, zeigen die gemeinsamen Trainingseinheiten Wirkung.

Die „Bamberg-Connection“ ist dennoch ein echter Prüfstein für die Dachauer. Denn nach Rattelsdorf am vergangenen Sonntag folgt nun Regnitztal, bevor am Samstag, 22. Oktober, Baunach in der Jahnhalle seine Visitenkarte abgibt.

Trotz der starken Fraktion mit Frankenteams in der Liga - Herzogenaurach, Ansbach und Treuchtlingen sind ebenfalls dabei - hat sich im Übrigen der einzige Vertreter des Regierungsbezirks Oberpfalz zum Titelfavoriten Nummer eins gemausert: Nur die Coocoon Baskets aus Weiden haben in der Regionalliga noch eine weiße Weste. Siege wie das jüngste 84:75 bei Mitfavorit Oberhaching-Deisenhofen und der 111:74-Kantersieg bei den Routiniers aus Ansbach sprechen eine deutliche Sprache. (tor)

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