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Aufschlag in die Saison 2020/21: Mateja Jeger führt das Team des TSV Schwabhausen am Samstag in Berlin an.

Tischtennis

„Alles andere als eine klare Niederlage wäre eine Riesenüberraschung“

Exakt sechs Monate nach dem letzten Punktspiel bei der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim am 6. März starten die Tischtennis-Damen des TSV Schwabhausen am morgigen Samstag um 14 Uhr in die Saison 2020/2021. Das Team von Trainer Alexander Yahmed gastiert gleich zum Auftakt beim Titelverteidiger TTC Berlin eastside.

Die Mannschaft aus der Bundeshauptstadt geht trotz der Abgänge von Fu Yu (SV DJK Kolbermoor), Matilda Ekholm (Karriereende) sowie Georgina Pota (Ziel unbekannt) als Topfavorit ins Rennen. Mit Britt Eerland (TuS Bad Driburg) und Jessica Göbel (TV Busenbach) wurde ein erfahrenes Duo neu unter Vertrag genommen.

Unverändert schlagen die beiden deutschen Nationalspielerinnen Nina Mittelham und Shan Xiaona an der Spree auf. Mittelham gewann übrigens am vergangenen Sonntag das Vorbereitungsturnier Düsseldorf Masters durch einen 4:1-Finalerfolg gegen Kristin Lang vom SV DJK Kolbermoor und präsentierte sich in einer sehr guten Frühform.

Auf der anderen Seite wird das Team aus dem Landkreis Dachau mit den beiden Neuverpflichtungen Mercedes Nagyvaradi und Orsolja Feher aus Ungarn an den Start gehen. Außerdem mit dabei sind Mateja Jeger sowie Alina Nikitchanka.

Spitzenspielerin Sabine Winter wird geschont und kommt, wenn überhaupt, einen Tag später beim Qualifikationsturnier zur deutschen Pokalmeisterschaft an gleicher Stelle zum Einsatz.

„Über Siegchancen brauchen wir eigentlich nicht reden“, stellt TSV-Abteilungsboss Helmut Pfeil klar. „Alles andere als eine klare Niederlage wäre eine Überraschung, denn Berlin ist auf jeder Position stärker besetzt als wir.“

Vielleicht können die Gäste vom neuen Spielsystem profitieren. Das Präsidium des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) entschied, dass zunächst in der Hinrunde die beiden eigentlich zu Beginn auszutragenden Doppel aufgrund der Covid 19-Pandemie nicht durchgeführt werden. Dafür finden anschließend alle acht Einzel statt, so dass jede Akteurin mindestens zwei Partien bestreiten muss. Unabhängig von der Höhe gibt es auch weiterhin für einen Sieg des Teams zwei Punkte. Jeweils einen Zähler erhalten beide Mannschaften bei einem Unentschieden.  mast

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