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Saisonausklang für Grafinger Volleyballer: Alt und Jung als Zukunftsmodell

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Routinier legt auf für Youngster: Grafings Harry Kaupa (Nr. 10) stellt, Luis Wieser schmettert im letzten Heimspiel gegen Meister SV Schwaig II.
Routinier legt auf für Youngster: Grafings Harry Kaupa (Nr. 10) stellt, Luis Wieser schmettert im letzten Heimspiel gegen Meister SV Schwaig II. © Stefan Rossmann

Grafinger Zweite unterliegt zum Abschluss Meister Schwaig II

Grafing – Trotz einer 0:3-Heimniederlage verbrachten Grafings Regionalliga-Volleyballer gemeinsam mit ihren Gästen aus Schwaig einen versöhnlichen Saisonausklang bei Volleywürsten und Bier. „So gesehen hatten wir nicht viel zu feiern“, meinte Grafings Diagonalspieler David Schirmer, „weil der Klassenerhalt schon unser Anspruch war“. Dass man den Ligaverbleib erst am vorletzten Spieltag sichern konnte, sei jedoch nicht der Plan gewesen, so Schirmer.

Während es für die Hausherren in der Gymnasiumshalle also tabellarisch um nichts mehr ging, stand für den SV Schwaig im Duell der Herrenreserven noch die gesamte Saison auf dem Spiel. Der Meistertitel und Aufstieg zum Greifen nah, legte Schwaig II druckvoll los (25:14). „Da viele Nachwuchsspieler bei der U18-DM unterwegs waren, mussten bei uns nochmal alle Alten die Knochen hinhalten“, sagte Schirmer und erklärte zudem, „dass die Automatismen nicht gleich greifen können, wir aber auch häufig Chancen haben liegen lassen.“

Trotz Niederlage ein netter Abend

Erst im zweiten Durchgang kamen Grafings Routiniers in Flow, mussten sich nach spannendem Schlagabtausch aber den Gästen aus Nordbayern mit 29:31 geschlagen geben. Der letzte Satzgewinn zum Titel war für den SVS reine Formsache – 25:17. „Schwaig hat‘s dann ordentlich krachen lassen“, sagte Schirmer lachend, „war noch ein netter Abend“.

Grafings Herren 2, „Alt“ wie „Jung“, freuen sich jetzt auf die Beachsaison. Anschließend gelte es, ein konkurrenzfähiges Fördermodell zum Volleyball-Internat in der TSV-Herrenreserve zu etablieren. „Unsere jungen Talente sollen aber nicht nur aufs Feld und verlieren lernen. Es ist wichtig, dass wir Älteren sie weiterhin unterstützen.“ Neben Dauerbrennern wie Moritz Dobler, Harry Kaupa, Stefan Zenger und Sebastian Held, werde David Schirmer auch selbst wieder mehr angreifen, nachdem er nicht mehr im Trainerteam der ersten Herrenmannschaft fungiert. „Und unser Spielertrainer Dejan Stankovic, der sich irgendwie wieder aufs Feld gequält hat, hat eh gemeint, dass er noch zehn Jahre Vertrag hat.“  bj

Grafing: Bachmann, Schirmer, Dobler, Geisler, Kaupa, Siegel, Stankovic, Wieser, Zenger.

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