Hallenfußball

Anzing und Emmering wollen ins Rosenheimer  Finale

Die Vorrunde haben sie ohne Glanz und Gloria Überstanden. Nun treffen der SV Anzing und der TSV Emmering in der Zwischenrunde des Rosenheimer Sparkassenpokals aufeinander. 

Anzing/Emmering– Laut Turnierplan ist am heutigen Samstag um exakt 15.47 Uhr Derbyzeit. Dann trifft in der Rosenheimer Gabor-Halle der TSV Emmering auf den SV Anzing. Beide Kreisligisten vertreten beim Sparkassenpokal den Fußball-Landkreis Ebersberg in der Zwischenrunde und kämpfen um den Einzug ins große Finalturnier am kommenden Freitagabend.

Der SV Anzing tritt bei seiner Premierenteilnahme mit breiter Brust an. „Freilich wollen wir ins Finale, da gibt‘s koan Radi ned“, verkündet Pressesprecher Benno Stadler. „Wir sind gut in der Vorrunde reingekommen. Unser Steckenpferd scheint die Defensive zu sein, bei nur einem Gegentor in der Vorrunde. Und das haben wir uns auch noch selbst reingeschmissen.“

Auch in Emmering will man sich nach einer „bisserl ernüchternden Vorrunde“ primär aufs Verteidigen konzentrieren, verrät Trainer Hans Weiß. „Man muss aber auch sehen, dass außer Martin Breu, Michael Tuscher und Hans Deinzer alle anderen Spieler neu dabei sind oder die letzten Jahre nicht mitgespielt haben.“ Daher sei der Vergleich mit den Emmeringer Finalteilnehmern der Vorjahre (noch) nicht angebracht. „In meiner Brust schlagen zwei Herzen“, erklärt Weiß zu einer Prognose befragt. „Zum Einen sehe ich die ganz schwache Vorrunde. Zum Anderen hoffe ich, dass wir mit diesen Erfahrungen und der Rückkehr von Christof Kirchlechner einen Leistungssprung schaffen.“ Minimalziel sei – genauso wie in Anzing – das Erreichen der Kreuzgruppe. Dafür müsste man zunächst in der Dreiergruppe entweder Anzing oder den TuS Raubling hinter sich lassen. Anschließend werden in den Duellen mit den beiden Siegern der Komplementärgruppe (SV Vogtareuth, SV Westerndorf, TSV Bad Endorf) die beiden Finaltickets ausgespielt.

Als junger Spieler hat Weiß den Siegerpokal im Dress der beiden großen Rosenheimer Klubs, 1860 und Sportbund, bereits in Empfang nehmen dürfen. „Deswegen reizt es mich extrem, ihn auch als Trainer zu gewinnen.“

Als größten Konkurrenten für Seriensieger 1860 sieht Weiß in diesem Jahr Bezirksligist Bad Endorf. „Dahinter sehe ich aber schon für uns die Möglichkeit, wenn wir nicht mit null Punkten in die Kreuzgruppe gehen.“ Anzings Benno Stadler hält sich indes nicht mit Rechnen auf: „Uns kennt da eh keiner und Angst müssen wir sowieso vor keinem haben. Angst habe ich nur vor meiner Frau, wenn ich danach spät vom Wirt heimkomme.“  bj

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