Der BFV äußert sich zu den Beschlüssen bezüglich der Saisonstreichung 2020/21
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Der BFV äußert sich zu den Beschlüssen bezüglich der Saisonstreichung 2020/21

Äußerung zur Streichung der Saison 2020/21

BFV zur Absage der Saison 2020/21: „Ja“ zum Freiraum - „Nein“ zum Leerlauf

  • vonOlaf Heid
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Der Bayerische Fußball-Verband hat sich nach der Absage der Saison 2020/21 zu den Beschlüssen geäußert: Es soll kein monatelanger Leerlauf entstehen

Neben der Jugend kam in der Pressekonferenz des BFV auch die Streichung der Saison 2020/21 bei den Männern und Frauen (wir berichteten) zur Sprache. In Auszügen:

Es werde nach Beendigung der derzeit unterbrochenen Runde 2019/20kein monatelanger Leerlaufentstehen, betonte BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, verantwortlich für den Spielbetrieb in Bayern. 

Arbeitsgruppe „Spielbetrieb“ soll Wettbewerbe finden und Lösungen aufzeigen

„Nein, es soll eine flexible Spielmöglichkeit geben, die passgenau auf jede Region zugeschnitten werden kann.“ Die Arbeitsgruppe „Spielbetrieb“ solle nun Wettbewerbe finden und Lösungen aufzeigen.

Die Saison 2020/21 „hat sportlich keinen Wert“, erörterte BFV-Verbandsspielleiter Josef Janker. 

Es würden Terminkollisionen mit dem aktuellen Ligen- und Pokalbetrieb drohen. Zwölf bis 14 Spieltage seien wohl noch unterzubringen. Auch das Wetter und eine mögliche Rückkehr Coronas hätten eine Rolle bei der Entscheidung gespielt. 

Fortsetzung der Saison womöglich am Wochenende vom 5./6. September

Die Fortsetzung der Saison 2019/20 könne, wenn es die staatlichen Vorgaben zulassen, am Wochenende,5./6. September, erfolgen. 

Elf Spieltermine wären bis Mitte November denkbar, erläuterte Janker. Im Frühjahr 2021 wären es zwischen Mitte März und Mitte Mai neun Wochenenden, die dem BFV viel

Flexibilität verschaffen. „Den Freiraum versuchen wir mit einem alternativen Spielbetrieb auszufüllen.“

„Noch ist kein Fußball mit Kontakt möglich“

Ob es aber auf dem Rasen nach dem 1. September schon weiter geht, das richte sich nach den staatlichen Vorgaben, wie BFV-Pressesprecher Fabian Frühwirth auf Nachfrage betonte. 

Noch sei kein Fußball mit Kontakt möglich, „da gibt es noch keine Prognose der Regierung“. 

Noch seien alle Umkleiden geschlossen und auch keine Zuschauer erlaubt. Und Freundschaftsspiele seien vor September nur möglich, „wenn es der Staat zulässt, natürlich“, wie BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher ergänzte. 

Trainingsgruppen bis maximal 20 Personen (inklusive Trainer und Betreuer) seien hingegen schon seit dem gestrigen Montag wieder zugelassen.  

Text: Olaf Heid

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