Diejenigen, die spielen wollen, sollen auch spielen dürfen.BFV-SchatzmeisterJürgen FaltenbacherSpielen oder nicht spielen? Für die Markt Schwabener Kreisklasse-Fußballerinnen Elisabeth Weber und Anna Schmitt keine Frage.
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Diejenigen, die spielen wollen, sollen auch spielen dürfen.BFV-SchatzmeisterJürgen FaltenbacherSpielen oder nicht spielen? Für die Markt Schwabener Kreisklasse-Fußballerinnen Elisabeth Weber und Anna Schmitt keine Frage.

Landreis Ebersberg: Spielverlegungen problemlos

Ab Inzidenzwert 50: Kostenlose Spielverlegungen möglich

  • vonRedaktion Ebersberg
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Eine kostenlose Spielverlegung ab einem Inzidenzwert von 50 ist nun ohne Zustimmung des Gegners möglich. Die Regelung gilt vorerst bis zum 31. Dezember 2020.

Landkreis – Angesichts der Flut an Informationen rund um Corona hat sich der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) dazu veranlasst gesehen, zu betonen: Man halte an den flexiblen Maßnahmen zur Durchführung des Amateurfußball-Spielbetriebs im Freistaat während der Corona-Pandemie fest.

So lautet das Ergebnis einer Sitzung, in der die Lage nochmals intensiv erörtert worden sei. Eine Einstellung des Spielbetriebs sei derzeit nicht vorgesehen. Aktuell ist der Breitensport in Bayern weiterhin erlaubt.

Faltenbacher: „Diejenigen, die Fußball spielen wollen, sollen jetzt auch spielen dürfen“

„Auch wenn die staatlichen Vorgaben den Breitensport ausdrücklich weiterhin zulassen und sich Mediziner ebenso wie Wissenschaftler unisono einig sind, dass das Fußballspiel an sich kein erhöhtes Infektionsrisiko darstellt, so sei die Verunsicherung allerorten spürbar. Deswegen kann jeder Verein, der Bedenken hat und in einem solchen Gebiet beheimatet ist oder eben dort antreten soll, sein Spiel auf Antrag kostenfrei verlegen“, hatte der im BFV-Präsidium für den Spielbetrieb zuständige Schatzmeister Jürgen Faltenbacher bereits in der vergangenen Woche gesagt: „Diejenigen, die spielen wollen, sollen auch jetzt spielen dürfen. Dabei ist klar, dass nicht das Fußballspiel selbst ein erhöhtes Risiko darstellt, sondern An- und Abreise, Aufenthalte in den Umkleiden und Duschen oder in den Zuschauerbereichen. Hier, und das ist mir sehr wichtig, haben wir es alle selbst in der Hand. Jeder muss alles dafür tun, um Kontakte zu beschränken und Gefahren erst gar nicht entstehen zu lassen.“

Aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen hatte der BFV am vergangenen Freitag im sogenannten Corona-Paragrafen 94 der Spielordnung die zusätzliche Möglichkeit kostenloser Spielverlegungen geschaffen – und zwar für alle Vereine, die in einer Region mit einem Sieben-Tage-Inzidenzwert ab 50 beheimatet sind, oder nicht zu Partien in solche Gebiete reisen wollen (bzw. nicht gegen Gegner aus solchen Gebieten antreten wollen).

Spielverlegung bedarf keiner Zustimmung des Gegners

Eine Zustimmung des gegnerischen Vereins ist dabei nicht erforderlich. Es reicht aus, einen Antrag beim jeweiligen Spielleiter zu stellen sowie den Gegner sowie Schiedsrichter rechtzeitig über eine solche Entscheidung zu informieren.

Diese Regelung, so der BFV-Vorstandsbeschluss, gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2020. Am vergangenen Wochenende gingen beispielsweise rund zwei Drittel aller angesetzten Partien über die Bühne. (Ebersberger Zeitung)

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