Neu bei den Falken: Keeper Sebastian Schulze.
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Neu bei den Falken: Keeper Sebastian Schulze.

Falken starten Mission Klassenerhalt

FC Falke Markt Schwaben - Früher als die Konkurrenz haben die Landesligakicker des FC Falke Markt Schwaben das Training wieder aufgenommen.

Die Mannschaft von Coach Vitomir Moskovic hat aber auch mehr aufzuholen, als die Kontrahenten. Rang 17 nach 21 Spielen, nur zwölf Zähler auf dem Konto, der vorletzte Tabellenplatz – das ist nicht gerade das, was sich die Anhänger erhofft hatten. Die Abstiegsgefahr ist groß. Zum rettenden Ufer sind es zwölf Punkte.

Eine gewaltige Aufgabe, die ohne personelle Verstärkungen kaum realisierbar sein drüfte. Erwin Mach, Technischer Leiter des Landesligisten, ist dennoch von dem Gelingen überzeugt, auch wenn mit Torhüter Sebastian Schulze erst ein Neuzugang unter Dach und Fach gebracht werden konnte. Mach zu weiteren möglichen Wechseln: „Ich hab’s ja schon Mal gesagt, wir brauchen keine Masse. Wir brauchen ein oder zwei Spieler, die uns weiterhelfen können.“

In Sachen Spielpraxis tun sich die Markt Schwabener derzeit schwer. „Ich konnte für kommendes Wochenende keinen Testspielpartner finden“, beklagte sich der Funktionär. Grund: Der FC Falke ist eine der wenigen Mannschaften, die das Training bereits wieder aufgenommen haben.

Mach ist zuversichtlich, das der frühe Trainingsauftakt Vorteile in den ausstehenden 13 Partien mit sich bringt: „Das könnte unser Vorteil beim Rückrundenstart sein.“

Mit dabei bei den ersten Übungseinheiten war der langzeitverletzte Dennis Merdzanic. Er präsentierte sich als Stimmungsmacher, der für eine positive Atmosphäre sorgte. So rief er seinem neuen Teamkollegen Sebastian Schulze (Lesen Sie hier das Interview mit dem neuen Falke-Keeper), der zeitgleich mit Torwarttrainer Darius Kampa trainierte, zu: „Warte ab, bis ich zum Torschuss komme! ...also so etwa noch drei Monate.“ Dabei zeigte sich Merdzanic konditionell bereits wieder einigermaßen auf der Höhe. Sorgsam beobachtet von Coach Moskovic, der beim Trainingsstart zwar einige neue Gesichter um sich scharen konnte, deren Verpflichtung aber noch nicht in trockenen Tüchern zu sein scheint.

Johannes Piller

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