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Grafings Volleyballer sammeln nur zwei Punkte für Platz zwei

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Von: Olaf Heid

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Am Marktredwitzer Block vorbei: Moritz Schnödt (r.) und Grafings Herren sicherten sich die ersten Zähler.
Am Marktredwitzer Block vorbei: Moritz Schnödt (r.) und Grafings Herren sicherten sich die ersten Zähler. Foto: sro © sro

Die Aufstiegsrunde der 3. Liga Ost wird für die Grafinger Volleyballer beileibe kein Selbstgänger werden. Diese Erkenntnis dürfte bei der Mannschaft von Trainer Heiko Roth nach ihrem Auftaktspiel in der Jahnsporthalle gegen die VGF Marktredwitz hängen geblieben sein.

Grafing – Zwar gewannen die Gastgeber nach 99 Minuten Spielzeit mit 3:2 Sätzen (23:25, 25:18, 25:13, 24:26, 15:13), allerdings gaben sie damit bereits den ersten Zähler im Hinblick auf das Duell um Platz eins mit dem VC Eltmann ab.

VON OLAF HEID

„Vom Ergebnis her gesehen, war es okay. Und auch vom Spielerischen“, urteilte Teammanager Johannes Oswald nach dem Erfolg gegen die Nordbayern aus dem Kreis Wunsiedel. Er habe nach der langen Pause eine gute Leistung der Grafinger Mannschaft gesehen. „Für den Einstieg in die Aufstiegsrunde war es gut. Wir hätten durchaus 3:1 gewinnen können. Aber so ist es halt im Volleyball, dass ein Ballwechsel entscheidet“, trauerte er dem vierten Satz, den man nach hartem Kampf mit 24:26 abgab, nicht hinterher.

Denn im fünften bewiesen die Gastgeber Nervenstärke, als sie eine 11:9-Führung aus der Hand gaben und das 12:12 kassierten. Doch in der Endphase funktionierte der Block und die Feldabwehr, so dass das 15:13 und damit der 3:2-Erfolg eingetütet werden konnte. „Wir können selbstbewusst und mutig in die nächsten Spiele gehen“, betonte der Teammanager.

Ein Wermutstropfen war allerdings die Bänder-Verletzung am Sprunggelenk bei Korbinian Hess, der mit dem Fuß umknickte. Der Grafinger Libero „hat die Zähne zusammengebissen und auch durchgespielt“, lobte Oswald. Und Hess musste auch – denn weil die TSV-Zweite zeitgleich in der Gymnasiumshalle im Regionalliga-Einsatz war (und ein wichtiges 3:1 gegen Konkurrent Türkheim feierte/Bericht folgt), stand für ihn kein Ersatz zur Verfügung. Inwieweit die Bänder betroffen sind und ein Ausfall des Stamm-Liberos droht, wird die Untersuchung am Montag beim Arzt zeigen.

Aber die Grafinger sicherten gegenüber der Konkurrenz (Marktredwitz hätte vor dem Spieltag nach Zählern gleichziehen können) Platz zwei ab. Dieser würde wohl bereits für den Aufstieg reichen. Auf Rivale und Tabellenführer Eltmann sind es allerdings bei einem weniger absolvierten Spiel derzeit sieben Punkte Differenz. „Das 3:2 bedeutet, dass wir gegen Eltmann nun beide Spiele gewinnen müssen, wenn wir Erster werden wollen“, erläuterte Oswald.

Der Wintereinbruch hatte den Gastgebern einige Zuschauer gekostet. „Viele sind sicherlich auf den Livestream ausgewichen“, meinte Oswald. Offiziell 65 Fans brauchten ihren Besuch in der Jahnhalle angesichts der Spannung aber nicht bereuen. „Der Heimspieltag hat gut funktioniert“, urteilte der Teammanager. „Wir freuen uns alle auf die nächsten spannenden Wochen. In Leipzig wird das sicherlich für uns vorentscheidend, danach geht’s nach Eltmann.“

Grafing: Adrian Nachtwey, Florian Drescher, Philipp Küchenhoff, Korbinian Hess, Keanu König, Jannik Birkholz, Noah Primus, Moritz Schnödt, Johannes Becker, Adrian Gegenfurtner (Daniel Vogt, Hannes Zelenka).

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