Wird beim Dreikönigslauf in Grafing mit dabei sein: die Klosterseerin Elisa Festl. sro

Eiskunstlauf

Harter Rock, Heiße Rhythmen, scharfe Kuven

  • Wolfgang Herfort
    vonWolfgang Herfort
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Beim EHC Klostersee steigt am Mintag, 6. Hanuar, ab 15.15 in der Grafinger „Scheune“ die 29. Auflage des Dreikönigslaufs der Eiskunstläufer. Mit neuem Programm.

VON WOLFGANG HERFORT

Grafing – Nichts ist so gut, dasss man es nicht verbessern könnte. Diese Weisheit hat sich die Eiskunstlauf-Abteilung des EHC Klostersee bei der Zusammenstellung ihres Programms für das diesjährige Schaulaufen zu Herzen genommen. Bei der 29. Auflage des Dreikönigslaufs (6. Januar, ab 15.15 Uhr) sollen Sport, Musik und Show zueinander finden. Das Motto: Classic meets Rock.

Mehr als 50 Sportlerinnen und Sportler haben sich unter Leitung des international erfahrenen Trainergespanns Steffi Ruttkies und Eva-Maria Fitze darauf vorbereitet, den Besuchern in Grafing zu zeigen, mit welchen Darbietungen und Leistungen sie bei den regionalen und überregionalen Wettkämpfen auftreten.

Um das sportliche Können zu würdigen und den Besuch (bei freiem Eintritt) in sein Feiertagsprogramm zu integrieren, muss man nicht unbedingt der Fraktion Eltern, Großeltern oder Verwandschaft angehören, wie EHC-Abteilungsleiterin Constanze Mentz betont: „Zielgruppe des Schaulaufens sind alle Freunde von großem Sport und guter Musik. Das sportliche Niveau ist mit einer für die Verwandtschaft einstudierten Schulaufführung nicht zu vergleichen. Unsere Aktiven nehmen regelmäßig erfolgreich an Meisterschaften und Wettkämpfen teil und gehören in ihrer jeweiligen Alters- und Leistungsklasse zu den Besten in Bayern.“

Dass man erstmals Live-Musik der aus der Rosenheimer Gegend stammenden Gruppe Strike 2.0 (Coverrock ohne Synthesizer) mit dem Programm auf dem Eis verbindet, ist den persönlichen Kontakten von Trainerin Fitze zu verdanken. Jung und Alt dürfen sich auf heiße Rhythmen von Queen bis Red Hot Chili Peppers freuen. Abteilungsleiterin Mentz freut sich: „Eiskunstlauf und Live-Musik ist eine perfekte Kombination.“

Ein Erlebnis dürfte der Auftritt der Gast-Formation „Munich Synergy“ werden. Der Faszination, wenn 16 Eisläuferinnen synchron übers Eisrauschen, kann man sich kaum entziehen.

Vor der bekanntlich nicht gerade überragenden Akustik in der „Scheune“ ist den Veranstaltern nicht bange: Mentz: „Als die Beatles 1965 im Shea Stadium als erster Band der Welt ein Konzert in einem Sportstadion veranstalteten, nutzten sie die Stadion-Sprechanlage für ihr Musik. Die Akustik war miserabel, aber das Konzert war ein voller Erfolg, ein Meilenstein der Musikgeschichte. Kaum auszumalen, was mit der deutlich besseren Anlage in der Grafinger Scheune möglich ist.“

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