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Volleyball: Heiß umkämpfte Derby-Revanche in Vaterstetten

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Von: Julian Betzl

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Sie hatten im Derby-Rückspiel mehr Grund zum Jubeln: Markt Schwabens Volleyballerinnen mit (v.l.) Ida Gripp, Nina Mayer, Annika Warta, Melina Brummer, Miriam Geiger und Patricia Franke haben nun die Top Drei im Visier.
Sie hatten im Derby-Rückspiel mehr Grund zum Jubeln: Markt Schwabens Volleyballerinnen mit (v.l.) Ida Gripp, Nina Mayer, Annika Warta, Melina Brummer, Miriam Geiger und Patricia Franke haben nun die Top Drei im Visier. © Foto: Christian Riedel

Noch im Hinspiel der Damen-Derbypremiere in der Kreisliga 6 hatte sich Trainer Matthias Bein ein wenig darüber beklagt, dass sein Volleyballteam des TSV Vaterstetten den Vergleich mit dem TV Markt Schwaben nicht eindeutiger als mit 3:2 gewinnen konnte.

Vaterstetten – Daher hatte er die erste Nachfrage nach der 0:3-Rückspielpleite meilenweit gegen den Wind gerochen: „Tja, in dieser Coronasaison läuft eben nichts wie sonst. Wobei die Niederlage denkbar knapp war und wir im Rahmen unserer Möglichkeiten ein ganz gutes Spiel gemacht haben.“

VON JULIAN BETZL

Beins Nachwuchskader (14 bis 20 Jahre) mangelte es in dieser Spielzeit naturgemäß an Erfahrung, Konstanz und Spielpraxis, um das langfristige, verletzungsbedingte Fehlen der wichtigen Mittelblockerin Elli Kießling zu kompensieren. Somit freute sich, neben gut 30 Volleyballfans auf dem gut gefüllten Tribünengang der TSVV-Halle, Gästecoach Ralf Sangl über ein „richtig tolles, spannendes Spiel, zweier ebenbürtiger Mannschaften, das auch andersherum hätte ausgehen können“.

Vom ersten Durchgang an (24:26) wechselte der Führungsstab munter hin und her. „In den entscheidenden Momenten hatte der TV aber mehr Stabilität und Präzision“, attestierte Matthias Bein den Gästen generell einen Leistungsschub im Vergleich zum Hinspiel.

Um die dominante Mittelblockerin Janne Schober herum, entwickelte Sangls Team auch in Satz zwei die entscheidende Durchsetzungskraft (25:23). „Janne hat in der Mitte wirklich sehr gut agiert“, lobte Sangl. Katharina Haßel setzte der Markt Schwabener Nervenstärke im letzten Durchgang schließlich die Krone auf, nachdem sie bei 17:23-Rückstand ans Aufschlagrecht gelangte und acht Punkte in Serie zum 25:23-Matchgewinn einleitete.

Damit spielt Markt Schwaben zum Saisonabschluss kommendes Wochenende noch um alle drei Treppchenplätze und den Aufstieg mit. Für den TSV Vaterstetten ist diese Kreisligarunde indes beendet. „Insgesamt bin ich mit der Leistung und dem Trainingsengagement sehr zufrieden“, resümiert Matthias Bein. „Darauf lässt sich mit dieser jungen Mannschaft definitiv aufbauen.“ Besonders aus dem Spielverlauf des Derbyrückspiels hätten seine Spielerinnen enorm an Erfahrungswerten gewonnen. Im Vertrauen auf deren Lernfähigkeit und einen reibungsloseren Saisonverlauf, lautet Matthias Beins Zielstellung für die nächste Saison daher: „Aufstieg!“

TSVV: Emily Bein, Magdalena Heinrici, Paula Karl, Sina Mohrenweis, Johanna Rüger, Mina Sellhorn, Anina+Elisa+Finja Tribulowski.

Markt Schwaben: Leonie Aschenbrenner, Flora Dressler, Miriam Geiger, Katharina Haßel, Nina Mayer, Blerta Mustafa, Janne Schober, Annika Warta.

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