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Deutsche Meisterschaften: Punktgenaue Landung des Fliegerclub Hohenlinden

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Im Landeanflug auf die Deutschen Meisterschaften hat FCH-Pilot Henry Schleicher Fingerspitzengefühl bewiesen.
Im Landeanflug auf die Deutschen Meisterschaften hat FCH-Pilot Henry Schleicher Fingerspitzengefühl bewiesen. © arl

Erstmals regionaler Jugendwettbewerb im Modellfliegen in Hohenlinden. Forsterner Henry Schleicher fliegt zur Deutschen Meisterschaft.

Hohenlinden – Erstmalig in seiner Vereinsgeschichte führte der Fliegerclub Hohenlinden einen regionalen Jugendwettbewerb durch. In drei verschiedenen Klassen absolvierten die Nachwuchspiloten ihre Loopings und Zeit-Ziel-Landungen, streng beobachtet und bewertet vom regionalen Gebietsbeauftragten des Deutschen Modellfliegerverbandes, Markus Eiglsperger. Insgesamt 23 solche Gebiete verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet, allein vier im Freistaat. In Bayern IV ist auch der FC Hohenlinden beheimatet und führte erstmals die Vorentscheidung durch. Die Sieger der jeweiligen Klasse qualifizierten sich direkt für die im September im hessischen Aarbergen stattfindenden Deutschen Meisterschaften.

Und dort wird dann tatsächlich auch ein für den FCH startendes Mitglied starten. Henry Schleicher, wohnhaft im Nachbarort Forstern, entschied den Elektrosegelflug für sich. Dabei müssen die jungen Modellflieger innerhalb einer Zeitvorgabe ihren Segelflieger punktgenau landen. „Ich hab nicht damit gerechnet, aufs Treppchen zu kommen. Ich hab‘ den ersten Durchgang nämlich ins Feld gesetzt,“ ärgerte sich der begeisterte Flieger über den verpatzten ersten Versuch. Doch es folgten noch zwei weitere, bei einem Streichergebnis. In den beiden weiteren Durchgängen sammelte Schleicher 301 von möglichen 350 Punkten und setzte sich am Ende knapp vor Maximilian Albrecht (MFG Steinhöring) durch.

Kein einziger Schaden trotz windigem Wetter

Ansonsten blies den Piloten an diesem Tag ein kräftiger Wind um ihre Modelle. „Es war schon ungewöhnlich, dass kein einziger Schaden dabei war,“ lobte der erste FCH-Vorstand Reinhard Neumaier die Flugkünste des Nachwuchses. In der Motorflug Junior waren dann vor allem vorgegebene, in den Himmel gezeichnete Figuren gefragt. Am besten schaffte dies Corbinian Sedlmeier (vereinslos) mit 163 von möglichen 220 Punkten. Für die dritte Klasse, den Motorflug Expert, fand sich leider nur ein Teilnehmer. Maximilian Albrecht durfte also ohne Konkurrenz aufs Treppchen.

„Das muss sich nach Corona erst wieder entwickeln,“ hofft der Hohenlindener Eiglsperger als Verbandsvertreter nach der schwierigen Zeit wieder auf mehr Betrieb auf den Modellflugplätzen. Davon gibt es im Bereich Bayern IV insgesamt 47, für flächendeckende Modellflugmöglichkeiten ist also gesorgt.    

Ergebnisse DMFV Jugendwettbewerb

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