Diesmal konnten die Klosterseer mit Miesbach nicht mithalten. Philipp Quinlan (r.) versucht vergeblich, den Miesbacher Stefen Michel zu stören. (Foto: Plettenberg)

Eishockey

In Miesbach wird’s deftig

Eine am Ende klare Angelegenheit war die Begegnung des EHC Klostersee am Sonntagabend beim TEV Miesbach. Im negativen Sinne für die Grafinger, die dem sehr kompakt und spielstark auftretenden Gastgeber-Team nicht auf Augenhöhe gegenübertreten konnten und mit 1:8 deutlich unterlagen.

Grafing – Eine am Ende klare Angelegenheit war die Begegnung des EHC Klostersee am Sonntagabend beim TEV Miesbach. Im negativen Sinne für die Grafinger, die dem sehr kompakt und spielstark auftretenden Gastgeber-Team nicht auf Augenhöhe gegenübertreten konnten und mit 1:8 deutlich unterlagen.

Auf die zwei Tage zuvor erfolgreich gewesene Aufstellung konnte Helmut Gleixner nicht setzen, da mit dem schnellen Außenstürmer Simon Roeder ein weiterer Ausfall zu beklagen war. Spieltechnisch ganz klar eine weitere Schwächung, aber ohne Einfluss auf die taktischen Vorgaben, wie der verantwortliche Co-Trainer der Rot-Weißen vor dem Auftaktbully noch erklärt hatte: „Wir brauchen die gleiche Einstellung und vor allem auch wieder diese defensive Disziplin, dann können wir auch dem meiner Meinung nach stärksten Bayernligisten mit dem besten und ausgeglichensten Kader gefährlich werden.“

Der größere Druck lag nicht nur deshalb auf den Schultern der Gastgeber, die nach dem 1:3 beim souverän an der Tabellenspitze des Achterfeldes residierenden ERC Sonthofen den Dreier unbedingt behalten wollten.

Entsprechend offensiv ausgerichtet ging Miesbach die Partie an. Dominik Gräubig rückte schnell in den Fokus des Geschehens. Und es dauerte nur etwas mehr als vier Minuten, bis der Klosterseer Keeper den Puck erstmals hinter sich aus dem Netz holen musste. Vor allem die Top-Reihe des TEV um die zwei Tschechen Bohumil Slavicek, der auch für das 0:2 aus EHC-Sicht verantwortlich zeichnete (14.), und Filip Kokoska stellte die Grafinger immer wieder vor Probleme.

Kurz vor Ende des ersten Drittels meldete sich der EHC zurück. Im Powerplay führte ein Angriff über Spielmacher Bob Wren und Veit Wieczorek zum 1:2 durch Matthias Baumhackl. Bevor man nach Wiederbeginn nachsetzen konnte, hatte Miesbach die Spielkontrolle zurückgewonnen und den alten Abstand wiederhergestellt (23.).

Klostersee zeigte sich beeindruckt, konnte auch in Überzahl nicht den nächsten Nadelstich setzen, um ergebnistechnisch dranzubleiben. Stattdessen kassierten die EHCler in der 27. Minute gleich noch das 1:4. Gewissermaßen bereits die Vorentscheidung, obwohl anschließend eigentlich noch reichlich Spielzeit auf der Uhr stand, um zurückzukommen. Die Grafinger waren an diesem Abend nicht in der Lage, den flüssig nach vorne kombinierenden und hinten sehr stabil stehenden Miesbacher ausreichend gefährlich zu werden.

Durch einen weiteren „Vierer-Pack“ des torhungrigen TEV im Schlussdurchgang schlitterten die Klosterseer mit der 1:8-Schlappe sogar noch in ihre höchste Saisonniederlage. ele

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