Blick nach vorne: Für Zornedings Kicker (Thomas Holzmann, r.) und denen aus Pframmern (Jakob Huber) stehen wichtige Partien an.   foto: stefan rossmann

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Kreisliga München 3: Personelle „Wettrüsten“ des Spitzentrios

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In der Kreisliga München 3 rollt am Wochenende wieder der Ball. Alle Vorschauen

SV Anzing – TSV Zorneding Sa.16:00
Mit einem süffisanten Grinsen hat Benno Stadler die Transferaktivitäten einiger Ligakonkurrenten in den vergangenen Wochen beobachtet. „Da haben sich die Meldungen von ‘hochkarätigen´ Neuzugängen ja wöchentlich überschlagen“, musste der Spielführer des SV Anzing auch lesen, „dass die vermeintlichen Fußballexperten nur noch drei Teams für den Aufstieg auf dem Zettel haben“. Und welche Rolle bleibt nach „Expertenmeinung“ dem viertplatzierten SVA vorbehalten, der am Samstag daheim um 16 Uhr seine Rückrunde gegen den TSV Zorneding eröffnet? „Abrutschen ins Niemandsland oder vielleicht droht sogar noch der Abstiegskampf“, feixt Stadler.

Seine Mitspieler und er sehen sich das personelle „Wettrüsten“ des Spitzentrios aus der Distanz und mit einer Mischung aus unterhaltsamem Voyeurismus und Besorgnis an. „Auf die Dauer können und wollen wir da auch nicht mithalten. Bei uns stehen elf Freunde auf dem Platz, die zu 90 Prozent aus der eigenen Jugend stammen und egal wie die Saison ausgeht, ihre Freude daran haben werden.“

So wie beim beliebten Sportlerball, als die Mannschaft bei ihrer einstudierten Bühnenshow dem tobenden Veranstaltungssaal im Pfarrheim ihre „eingekauften Hochkaräter“ präsentierte, unter anderem Elvis Presley und Freddy Mercury. Abgeschminkt und aufgestollt verfolgen Anzings Kicker ab sofort ihren ganz individuellen Saisonplan: Zuhause gegen die Kellerkinder Zorneding und Baldham II (Mittwoch, 20 Uhr) mindestens vier Punkte und damit den Klassenerhalt so gut wie fix machen; und dann das Spitzentrio „a bisserl tratzen“.  bj

FC Aschheim – SV Hohenlinden So. 14:00
Bei einer möglichen Niederlage im unbestrittenen Topspiel des Spieltages der Fußball-Kreisliga 3 (Kreis München) in Aschheim wäre der SV Hohenlinden trotz eines anschließenden Rückstandes von neun Zählern noch längst nicht aus dem Meisterrennen raus, glaubt Trainer Ralf Santelli. „Entscheidend wird eher die Phase nach dem Spiel, gerade bei den anderen interessanten Spielen, die wir noch in diesem Monat haben.“

Der 2:0-Hinspielsieg dürfte für die „Herliner“ emotionale Stütze und Mahnung zugleich sein. „Aschheim wird diese Scharte auswetzen und ein Zeichen setzen wollen“, sieht Santelli den größeren Druck auf Seiten des Liga-Primus. Ein Umstand, der seinem Team in taktischer Hinsicht erneut durchaus zupasskommen kann. „So spielstarke und ballbesitzorientierte Mannschaften kommen unserem Umschaltspiel eher entgegen“, so Santellis Analyse. „Trotzdem müssen wir die wenigen Möglichkeiten, die wir bekommen, eiskalt nutzen und selbst maximal wenige zulassen.“ Auch aufgrund der Tabellensituation erwartet der SVH-Trainer „ein absolut spannendes Spiel, auch für externe Zuschauer“.  bj

SpVgg Haidhausen – SC Baldham-Vat. II So. 14:30
Die gute Nachricht aus sportlicher Sicht zuerst: Nur noch der SCBV-Coach lag am Freitag noch mit Grippe im Bett, die übrigen Patienten in seinem Kader waren wieder auf dem Damm. Die schlechte Nachricht in Bezug auf den anvisierten ersten Saisonsieg für den SC Baldham-Vaterstetten II lautet für Ismail Sahmurat: „Mit Haidhausen kommt da natürlich ein ganz anderes Kaliber. Das ist eine Bezirksligamannschaft.“

Da trifft es sich gut, dass Sahmurat wie bereits vergangene Woche auf punktuelle Verstärkung aus dem Bezirksliga-Kader setzen kann, die den Baldhamer Abwehrriegel in der schwierigen Auswärtspartie so lange wie möglich stabil halten soll. Sahmurats Ziel: „Möglichst lange hinten die Null halten und vorne für eine Überraschung sorgen.“  bj

TSV Oberpframmern – TSV Waldtrudering So. 14:30

Beim Punktspielauftakt vergangene Woche in Heimstetten scheinen die Kicker des TSV Oberpframmern wieder altbekannte und unbeliebte Pfade aus der Hinrunde betreten zu haben. Einmal mehr in dieser Saison verhinderte die mangelhafte Chancenverwertung einen kleinen Befreiungsschlag des TSVO im Abstiegskampf. In Anbetracht von gerade einmal 18 Toren nach 15 Partien (sieben davon erzielte Spielertrainer Manu Lutz), steht Pframmerns Erste am Sonntag nicht zu Unrecht vor dem nächsten Prüfstein für den Klassenerhalt.  bj

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