Auch Glonns bester Werfer, Patrick Schulz (r.), konnte die Heimniederlage nicht verhindern. Foto: stefan rossmann

WSV Glonn

Nach dem ersten Viertel ist‘s schon vorbei

  • schließen

Die Basketballer des WSV Glonn haben ihr jüngstes Heimspiel bereits in der Anfangsphase der Partie verloren.

Glonn Ein Heimspiel ist für die meisten Mannschaften immer etwas Besonderes. Sie werden in vertrauter Umgebung durch eigene Fans unterstützt, was für eine überdurchschnittlich gute Leistung sorgen kann. Den Basketballern des WSV Glonn ist diese Heimstärke zumindest in diesem Jahr fremd. Die Spieler von Trainer Julian Dominik müssen aufgrund der zu kleinen heimischen Halle jedes Heimspiel auswärts in Ebersberg bestreiten. Dort können sie aber keine einzige Trainingseinheit absolvieren. Zudem fehlt die Konstanz, um die teils guten Leistungen, die sie in den Auswärtsspielen zeigen, auch „zuhause“ öfter abrufen zu können. Denn dort haben die Herren des WSV immerhin zwei von drei Spielen gewonnen. Doch diesmal setzte es gegen stark aufspielende Gäste des TV Traunstein II eine 64:89 (24:41)-Punkte-Niederlage.

Von Beginn an dominierten die Gäste das Spiel. Schon nach dem ersten Viertel setzten sich die Traunsteiner deutlich ab (6:20). Ein Rückstand, den der WSV in dieser Partie nicht mehr reduzierem konnte. Im Gegenteil: Zur Halbzeit stand es 24:41 aus Glonner Sicht. Auch ein Aufbäumen im dritten Viertel, in dem der WSV auf 14 Punkte herankam, brachte nicht den gewünschten Befreiungsschlag, denn die körperlich stark spielenden Gäste zwangen dem Spiel immer wieder ihre Handschrift auf.

Glonn gelang es nicht mehr, einen 20-Punkte-Rückstand im dritten Viertel aufzuholen (45:65), sodass die Partie schlussendlich mit 64:89 Punkten zu Ende ging. Bester Werfer der Glonner war Patrick Schulz mit 21 Zählern.

„Manchmal ist es wie verhext. Haben wir in der letzten Begegnung dank bester Konzentration unsere Gegner schlagen können, zeigten wir diesmal das komplette Gegenteil, es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Schade, sehr schade. Bleibt uns nur der Blick in die Rückrunde. Hoffentlich können wir dann konstanter agieren“, fasste der Glonner Trainer Julian Dominik die Partie etwas ratlos zusammen.

Im nächsten Heimspiel am Sonntag, 15. Dezember, das gleichzeitig die Hinrunde beschließt, hat der WSV zum letzten Mal in diesem Jahr die Chance „zuhause“ einen Sieg zu landen. Anpfiff in Ebersberg ist um 18.45 Uhr gegen die BSG Töging/Jettenbach.hw

WSV: Ali Beheshti, Michael Dietrich (2), Julian Dominik, Nikolas Dominik (8), Martin Kobela (15), Daniel Müller, Fabian Müller (6), Leo Papendorff, Maximilian Reichert (8), Patrick Schulz (21), Florian Zettl (4).

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Marvin Greue ist Bayern-Champion
Die Kirchseeoner Kampfsportler haben bei den Bayerischen Meisterschaften der Taekwondoka im wahrsten Sinn der Wortes kräftig zugeschlagen.
Marvin Greue ist Bayern-Champion
Herkulesaufgabe für Forsties
Die Bayernliga-Handballerinnen des TSV EBE Forst United stehen vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Sie müssen beim Tabellendritten HSV Bergtheim antreten.
Herkulesaufgabe für Forsties
Piraten den Punkteschatz abjagen
Fünf Tage nach dem erfolgreich beendeten Heim-Derby über die Erding Gladiators (7:3) steht dem EHC Klostersee die nächste Partie mit Lokalcharakter ins Haus.
Piraten den Punkteschatz abjagen
RSV holt Weltcup nach Steinhöring
Wenn es darum geht, große Trophäen zu holen, ist der RSV Steinhöring mit seinen Kunstradfahrerinnen zur Stelle. Wie beim Weltcup.
RSV holt Weltcup nach Steinhöring

Kommentare