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Grafinger Volleyballer wollen bei Mitabsteiger Leipzig nachlegen

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Von: Olaf Heid

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Gespannte Blicke: Adrian Gegenfurtner (r.) baggert, beobachtet von Mitspieler Florian Drescher, Coach Heiko Roth (stehend) und Co-Trainer Daniel Vogt.
Gespannte Blicke: Adrian Gegenfurtner (r.) baggert, beobachtet von Mitspieler Florian Drescher, Coach Heiko Roth (stehend) und Co-Trainer Daniel Vogt. © stefan rossmann

Volleyball-Drittligist TSV Grafing weckt in der Aufstiegsrunde beim Auswärtsspiel in Leipzig Erinnerungen an Liga zwei.

Grafing/Leipzig – Es hat schon etwas von Zweitliga-Flair, wenn sich die Grafinger Volleyballer an diesem Samstag nach Sachsen aufmachen. Nicht nur wegen der langen Fahrt ins über 450 Kilometer entfernte Leipzig, sondern auch aufgrund des Duells mit den L.E. Volleys. Der TSV Grafing muss um 19 Uhr in der Sporthalle an der Brüderstraße bei einem bekannten Rivalen antreten.

Die dortige Begegnung am zweiten Spieltag der Aufstiegsrunde der 3. Liga Ost war in den Vorjahren ein Klassiker in der 2. Bundesliga. Beide Mannschaften hat in der vergangenen Saison der Abstieg „erwischt“ – und nun steht man sich in den Aufstiegs-Playoffs gegenüber. Grafings Teammanager Johannes Oswald kann sich an viele intensive Duelle gegen Leipzig erinnern: „Es waren immer gute Spiele und auch diesmal erwarte ich eine gut besuchte Halle und ein angriffslustiges Team.“

Die Sachsen werden dabei mit viel Rückenwind antreten. Nach dem 3:1-Sieg der Vorwoche in Regensburg wittert die Formation um Coach Jan Pretscheck, derzeit Tabellenfünfter mit fünf Punkten, Morgenluft. Der sichere direkte Aufstiegsrang scheint an den VC Eltmann (18 Punkte) vergeben, während möglicherweise Platz zwei (derzeit Grafing/11) und auch drei (Marktredwitz/7) noch für die sofortige Rückkehr reichen könnten.

TSV Grafing will Rang zwei absichern

Hintergrund ist, wie berichtet, der Umstand, dass es durch Umstrukturierungen in der 1. Bundesliga zu mehr Aufsteigern aus der zweiten Etage und sukzessive auch Liga drei kommen könnte. Die Interessenten fürs Oberhaus stehen nach dem 1. Februar, dem Stichtag der Vorlizensierung, fest. Auch Lizenz-Rückgaben hätten entsprechende Auswirkungen.

Das Spiel in Leipzig (5) ist für den TSV Grafing wichtig – Rang zwei soll gesichert werden und zudem der Druck auf Primus Eltmann hoch bleiben. Allerdings können die Mannen um Coach Heiko Roth personell wohl nicht aus dem Vollen schöpfen. Libero Korbinian Hess hat sich zuletzt verletzt, dazu sind auch Jannik Birkholz und Adrian Gegenfurtner angeschlagen. „Mit dem Heimsieg gegen Marktredwitz sind wir gut gestartet. Jetzt wollen wir auswärts in Leipzig nachlegen“ , betont Oswald.

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