Jubeln und sich Mut machen. Die Grafinger Daniel Kirchner, Benno Voggenreiter und Julius Höfer (v.l.) gehen trotz Heimvorteil als Außenseiter in die Partie gegen den SSC Karlsruhe. Foto: stefan rossmann

Volleyball

Die Nummer eins kommt

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Für die Zweitliga-Volleyballer des TSV Grafing beginnt das Heimspieljahr 2020 mit einem echten Kracher. Zu Gast ist an diesem Samstag ab 19 Uhr in der Jahnsporthalle kein Geringerer als der Meisterschaftsanwärter und derzeitige Spitzenreiter SSC Karlsruhe.

Grafing – Für die Zweitliga-Volleyballer des TSV Grafing beginnt das Heimspieljahr 2020 mit einem echten Kracher. Zu Gast ist an diesem Samstag ab 19 Uhr in der Jahnsporthalle kein Geringerer als der Meisterschaftsanwärter und derzeitige Spitzenreiter SSC Karlsruhe. Auch wenn die Bärenstädter auf dem Papier als Außenseiter gelten mögen, in ihrer „Bärenhöhle“ müssen sie vor ihrer sicherlich wieder stolzen Fankulisse erst einmal bezwungen werden. „Wir sind jedenfalls hochmotiviert“, ließ die Mannschaft vor der Partie verlauten.

Letztes Jahr noch als SSC Karlsruhe unterwegs, gehen die Badener jetzt als BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe ans Netz und versprechen sich damit einen Beitrag zur überregionalen Entwicklung und Präsenz der Sportart über die Stadt Karlsruhe hinaus. Im Hintergrund arbeiten die Verantwortlichen an den Strukturen und denken an Namenssponsor, neue Halle und den eventuellen Aufstieg in Liga eins. Ob dies gelingt, steht in den Sternen, aber sportlich geben sie diese Spielzeit zumindest in Liga zwei den Ton an. Sie verfügen über eine sehr gute Annahme und ein effektives Angriffsspiel. Das unterstreicht auch die aktuelle MVP-Liste, in der sich allein unter den besten zwölf Spielern mit Lukas Jaeger, Jens Sandmeier und Felix Roos gleich drei Angreifer der Badener befinden.

Für die Grafinger um Coach Alexander Hezareh, die als Tabellensiebter mit sieben Zählern Rückstand auf den Spitzenreiter in die Begegnung gehen, ist die Ausgangslage klar, wie Manager Johannes Oswald voller Vorfreude auf das Match betont: „Wir gehen als Außenseiter in die Partie, aber zu Hause wollen wir mit dem Publikum im Rücken die Badener ärgern.“

Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge haben sich die Bärenstädter aus der Spitzengruppe verabschiedet, blicken dennoch positiv in die Zukunft. Das Jahr steht im Sinne des Umbruchs und da gehören Leistungsschwankungen halt dazu. „Wir wissen, was wir können, und wenn wir das konstant abrufen, werden wir wieder zum unangenehmen Gegner – vor allem mit unseren Fans im Rücken“, stellt sich Oswald hinters Team.

Die Zuschauer erwartet am Samstag in der Jahnsporthalle neben hochklassigem und emotionalem Volleyball eine Halbzeitshow der High Energy Grafing.

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