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Optimale Beute für die Anzinger Handball-Löwen

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Von: Patrik Stäbler

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Allen Grund zum kollektiven Jubel: Anzings Handballer feierten nicht nur das Tor von Christoph Mayer, sondern auch zwei Siege.
Allen Grund zum kollektiven Jubel: Anzings Handballer feierten nicht nur das Tor von Christoph Mayer, sondern auch zwei Siege. © Foto: Stefan Rossmann

Mit zwei locker-leichten Siegen zum Start der Bayernliga-Playoffs haben die Handballer des SV Anzing eindrucksvoll ihre Ansprüche in dieser Aufstiegsrunde untermauert. Gegen den TSV Lohr gewannen die Löwen erst am Samstag vor eigenem Publikum mit 28:22, ehe sie es tags darauf sogar noch deutlicher machten – mit einem 28:19 bei den Unterfranken.

VON PATRIK STÄBLER

Anzing – „Als Trainer hat man ein gutes Gespür dafür, wie ein Spiel läuft“, sagte SVA-Coach Hubert Müller nach dem Auftaktsieg. „Und diesmal hatte ich durchgehend das Gefühl, dass wir dominieren – sogar in den Phasen, in denen Lohr wieder herangekommen ist.“ Zunächst freilich zogen die Hausherren vor ausverkaufter Halle und 400 Zuschauern davon: Jonathan Limbrunner, Florim Hoxha und Tobias Fehrenbach brachten die Löwen mit 3:0 in Führung; wenig später stand es gar 10:5.

Nach einer Auszeit kamen die Gäste dann besser in Tritt und bis zur Pause (14:14) heran. Jedoch habe dies auch daran gelegen, dass er schon früh seine zweite Garde auf die Platte geschickt habe, berichtete Müller. „Das war nur ein kleiner Betriebsunfall, mehr nicht.“ Tatsächlich schalteten die Anzinger in der entscheidenden Phase scheinbar mühelos wieder einen Gang nach oben. Durch einen 3:0-Lauf zogen sie ab Minute 45 auf 25:20 davon, wobei sich erneut der starke Fehrenbach im Abschluss hervortat. In der Schlussphase schaukelten die Löwen die Partie dann souverän nach Hause – unter dem Jubel ihrer Fans, die für eine „einfach nur geile Stimmung“ gesorgt hätten, so Müller.

Da sein Team über weite Strecken der Partie führte, habe er „den einen oder anderen schonen“ können, sagte der Coach. Und das machte sich tags darauf bezahlt, als der SVA nach einer strapaziösen Anfahrt in Lohr antrat. Dort erwischten die Gäste erneut den besseren Start und führten nach acht Minuten mit 5:2. Auch diesmal kam der TSV in der Folge wieder heran, sodass es mit einem 12:11 in die Pause ging.

Die zweite Hälfte begann dann mit einem Tor von Marinus und zwei Treffern seines Zwillingsbruders Jonathan Limbrunner – zum 15:11. Und spätestens jetzt dürfte den meisten Lohrer Fans gedämmert haben, dass ihr Team nichts Zählbares aus diesen Playoff-Partien würde mitnehmen können. Tatsächlich spielten die Löwen die restlichen zwanzig Minuten im Stile eines Spitzenteams herunter, ehe am Ende ein 28:19 auf der Anzeigetafel stand. Nun warten auf die Anzinger am kommenden Wochenende die nächsten zwei Duelle in der Aufstiegsrunde – gegen den aktuellen Tabellenführer, die DJK Waldbüttelbrunn.

SVA: Schleßiger, Scharder - J. Limbrunner (12), Hoxha (11/5), Hawranek (9), Fehrenbach (8), M. Limbrunner (6), Mayer (5), Erber (2), Krasniqi (1), Haberthaler (1), Batzer (1), Bobach, Kiefel, Felber.

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