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Schnell im Ziel

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Von: Dieter Priglmeir

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Ihren Titel konnte sie zwar nicht verteidigen, dennoch war Leichtathletin Marina Rappold nach dem Münchner Silversterlauf „sehr zufrieden“.

Landkreis – Ihren Titel konnte sie zwar nicht verteidigen, dennoch war Marina Rappold „sehr zufrieden“. Beim Münchner Silvesterlauf landete die Leichtathletin, die früher für die LG Sempt an den Start ging, bei den Frauen auf Rang zwei. Auf ihre Zeit (36:27 Minuten) war sie richtig stolz. Schließlich ist die zehn Kilometer lange, sehr hügelige Strecke durch und rund um das Olympiagelände durchaus eine Herausforderung. Das kostet schon Körner.

In den Jahren zuvor hatte Rappold in 37:59 Minuten (2018) beziehungsweise 36:42 (2017) gewonnen. Diesmal war aber Thea Heim mit am Start. Das ist Rappolds Teamkollegin von der LG Telis Finanz Regensburg, die in 2019 alle in Grund und Boden lief. In München war sie nach 34:50 Minuten im Ziel. Wie hoch diese Leistung war, zeigt der Blick aufs Gesamtklassement: Mit dieser Zeit wäre sie sogar bei den Herren auf dem Podest gelandet. Und auch Rappold kam als 17. unter die Top 20 der insgesamt 1900 Starter des Hauptlaufs.

Die 22-Jährige gratulierte ihrer Kollegin („Thea ist einfach sehr sehr stark. Ihr Sieg ist vollkommen okay“) und lobte die Gesamtveranstaltung. „Die Atmosphäre war wieder super. Dann hatten wir auch noch richtig gutes Wetter – das war perfekt zum Laufen.“

Viele Menschen hätten sie auf der Strecke angefeuert. „Mein Trainer und mein Freund waren da, und aus meinem Team sind ja auch viele mitgelaufen.“ Kurzum: Rappold genoss in vollen Zügen das Laufen – das in diesem Jahr erst einmal etwas in den Hintergrund geraten wird. Die Lehramtsstudentin bereitet sich jetzt vermehrt auf das erste Staatsexamen vor. DIETER PRIGLMEIER

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