Mit anpacken heißt es für die Schiedsrichter, um die Spiele der Verzahnungsrunde planmäßig über die Bühne zu bringen. Foto: stefan rossmann

Eishockey

Sorgen umEHC-Headcoach

Ohne Trainer Dominik Quinlan mussten sich die Spieler des EHC Klostersee auf die am Wochenende bevorstehenden Partien vorbereiten.

Grafing – Cleverness in entscheidenden Spielsituationen, das Momentum damit auf seine Seite ziehen. Das musste der EHC Klostersee am vergangenen Wochenende zum Auftakt der Verzahnungsrunde in beiden Partien dem Gegner überlassen. Unter dem Strich gab’s für die zwei Vorstellungen in Erding (2:3 nach Verlängerung) und gegen Passau (3:5) nur einen Punkt. „Natürlich wollen wir versuchen, das schon in den nächsten Spielen besser zu lösen“, warf Trainer Dominik Quinlan am Sonntagabend bereits einen Blick auf das Heimspiel am heutigen Freitag (20 Uhr) daheim in Grafing gegen die Löwen Waldkraiburg sowie auswärts beim TEV Miesbach (Sonntag, 18 Uhr).

Am Tag darauf bekam der Headcoach der Rot-Weißen wie schon mal in der letzten Saison vor Augen geführt, dass es Wichtigeres gibt. Nach akuten gesundheitlichen Beschwerden begab er sich in ärztliche Behandlung. „Zum kompletten Durchchecken“, berichtete Quinlan. Genaueres werde man erst nach einer CT-Untersuchung Ende der Woche sagen können. Die Übungseinheiten leitete Co-Trainer Helmut Gleixner, der bei Bedarf auch das Coaching übernehmen wird.

Weiterhin ersatzgeschwächt wird der EHC die anstehenden Aufgaben angehen müssen. Für Vitus Gleixner (Handgelenk), Filius des Assistent-Coaches, käme ein Einsatz definitiv zu früh, so das Ergebnis von dessen „Gehversuchen“ im Training. Florian Engel fehlte die ganze Woche und wird damit nicht an Bord sein. „Fifty-fifty“ würden die Chancen bei Bob Wren stehen, so Helmut Gleixner. „Bobby wird erst am Spieltag entscheiden, ob ein Einsatz Sinn macht.“

Nach fast genau drei Monaten Zwangspause erstmals wieder mit Ausrüstung trainiert hat am Dienstag Kapitän Bernd Rische. „Wann es für Spieleinsätze reicht, wird man sehen.“

Keine optimalen Voraussetzungen vor den Matches gegen die beiden – bezogen auf die Tabellenplätze zum Ende der Bayernliga-Hauptrunde – besten Viertligisten. Die Löwen aus Waldkraiburg gingen als Zweiter über die Ziellinie, wurden aber zum Auftakt der Zwischenrunde zwei Mal „rasiert“: 4:6 in Miesbach und mit 0:8 von Landsberg.

Von der aktuellen Topform des Ligaprimus konnten sich die Klosterseer erst kürzlich selbst überzeugen. Vor zwei Wochen unterlag man den Miesbachern mit 1:4. „Daheim müssen wir schauen, das wohl angeknackste Selbstvertrauen der Löwen für uns zu nutzen. In Miesbach wird es auf eine absolut fehlerfreie Defensivarbeit ankommen“, so Gleixner. In jedem Fall brauche man zwei „Top-Leistungen“.  ele

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