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Spitze auf dem Einrad

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Topauftritt beim Bundespokal (v.l.): Ramona Ressel, Katharina Gülich, Christine Posch und Sonja Mauermayer. jro
Topauftritt beim Bundespokal (v.l.): Ramona Ressel, Katharina Gülich, Christine Posch und Sonja Mauermayer. jro

Steinhöring - Das Team des RSV Steinhöring gewinnt den Bundespokal in Lengerich. Der RSV-Vierer legt zugleich in WM-Quali vor.

Die Saison der Deutschen Elite Kunstradfahrer begann mit dem Bundespokal im Einradfahren in Lengerich (Nordrhein-Westfalen). Gleichzeitig fand die erste und zweite Qualifikation im Vierer-Kunstradfahren der Frauen für die Teilnahme zur Weltmeisterschaft statt. Der Radsportverein Steinhöring nahm an beiden Wettkämpfen erfolgreich teil.

23 Einrad-Teams kämpften um den Sieg und gleichzeitig um die Teilnahme zur Deutschen Meisterschaft, die im Oktober stattfindet. Das RSV-Quartett mit Sonja Mauermayer, Katharina Gülich Christine Posch und Ramona Ressel hatte die höchste Schwierigkeitspunktzahl eingereicht und startete als letztes. Um den Bundespokalsieger zu ermitteln, werden ein Vorlauf und ein Finale durchgeführt. Im ersten Durchgang hatte Mitkonkurrent Mörfelden mit 139,05 Punkten die Nase vorn. Steinhöring war Zweiter (137,77) vor einem weiteren Rivalen, dem Team aus Esslingen (136,0).

Diese drei punktstärksten Mannschaften fuhren am Abend im Finale um den Sieg. Steinhöring ging als Titelverteidiger und Deutscher Meister 2014 an den Start. Mörfelden fuhr gut und erreichte in der Kür 136,75 Zähler. Die RSV-Damen zeigten danach gekonnt ihre Übungen, so dass das Kampfgericht sie höher (138,42) bewertete. Das war der Sieg. „Ein guter Einstand in die Saison“, lobte RSV-Cheftrainerin Irmtraut Wirth.

Gleichzeitig zum Bundespokal fand die WM-Quali im Vierer-Kunstradfahren statt. Sieben Durchgänge sind für eine Teilnahme erforderlich, wobei es zwei Streichergebnisse gibt. Fünf Mannschaften hatten diese Ausscheidung erreicht. Steinhöring mit Katharina Gülich, Christine Posch, Ramona Ressel und Michaela Schweiger hatte die höchste Punktzahl eingereicht. Im ersten Durchgang kam Hauptwidersacher Aach auf 193,36 Zähler, während der RSV mit vielen schwierigen Übungen und einigen groben Fehlern „nur“ 195,18 Punkte ablieferte.

Im Finale lief’s besser. Aach leistete sich Unsicherheiten (179,80), während die Steinhöringerinnen triumphierten - 215,04. Damit waren der erste und zweite Durchgang fürs RSV-Team erfolgreich absolviert. Die nächsten Qualifikationen finden an diesem Samstag in Mühlheim an der Ruhr statt.ez

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