Verletzungen im Mund drohen: Bäckerei warnt vor Verzehr ihrer Marmorkuchen

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Im Mittelpunkt des Weltcup in Bokod: die Steinhöringerinnen Julia Dörner, Annalena Vollbrecht, Annamaria Milo und Ramona Ressel. Foto: Schwarz

Wacklige, aber erfolgreiche Angelegenheit

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Mit einem Sieg im dritten von vier Wettkämpfen im Rahmen des Weltcups hat der Steinhöringer Kunstrad-Vierer seine Führung in der Gesamtwertung ausgebaut.

Steinhöring/Bokod – Eine kleine Halle, schwülwarme Temperaturen und einen rutschigen Boden fanden die Kunstradsportlerinnen bei der dritten von vier UCI-Weltcup-Veranstaltungen im ungarischen Bokod vor. Ein Umstand, mit dem nicht alle Aktive zurecht kamen. Davon verschont blieb auch der Vierer des RSV Steinhöring nicht.

Der amtierende Weltmeister hatte sich einiges vorgenommen und mit 232,0 Punkten das mit Abstand schwierigste Programm eingereicht. Und zunächst sah es so aus, als würden die Steinhöringerinnen ihre Darbietung wieder einmal mit der ihnen eigenen Perfektion über die Bühne bringen. Doch dann mussten zwei Fahrerinnen vom Rad. Punktabzüge waren die Folge. „So etwas darf eigentlich nicht passieren“, urteilte Cheftrainering Irmtraut Wirth kritisch, um ihr Team gleich in Schutz zu nehmen: „Die Saison fängt ja erst an.“ Das RSV-Quartett zeigte zumindest nach dem Fauxpas Nervenstärke, fuhr die Kür bilderbuchmäßig zu Ende. Allerdings reichte die Zeit nicht, um alle Übungen innerhalb der vorgeschriebenen fünf Minuten zu zeigen. Weitere Abzüge beeinträchtigten das Ergebnis. Doch es reichte letztlich noch knapp zu Platz eins. Der RSV Steinhöring gewann mit 188,58 Zählern vor den beiden schweizer Teams SG Rheineck (185,20) und Uzwil (163,37) und Wirth jubelte: „Wir sind doch die Besten. Allerdings war das eine sehr wacklige Angelegenheit. Im Training hat das 1000 Mal geklappt.“ Die Steinhöringerinnen bauten damit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung vor dem vierten und letzten Weltcup auf 280 Punkte aus. Zweiter ist Denkendorf (230) vor Rheineck (145). Da es beim Finale um die doppelte Punktzahl geht, ist noch nichts entschieden. Was der Steinhöringer Chefin und ihrem Team aber weitgehend egal ist. In deren Fokus steht die Qualifikation für die Weltmeisterschaft, die in einer Woche beginnt. Dass dabei nicht alleine das Können entscheidet, weiß Wirth: „Ein bisserl Glück gehört auch dazu.“.Allerdings ist der Weltmeister nicht gerade bescheiden: „Wir wollen nicht überheblich sein, aber wir wollen überall gewinnen, sonst müssten wir gar nicht erst hin fahren“, erklärte die Macherin des Steinhöringer Kunstradsports. Eine Titelverteidigung in Basel, wo vom 6. bis 8. Dezember die diesjährige WM ausgetragen wird, wäre jedenfalls ganz nach dem Geschmack des erfolgverwöhnten RSV Steinhöring. WOLFGANG HERFORT

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