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Handball

Trainerfragevor Coburg geklärt

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Die Anzinger Handballer müssen am Sonntag zum Bayernliga-Auswärtsspiel nach Coburg fahren.

Anzing – Die Karten im Abstiegskampf der Handball-Bayernliga werden neu gemischt. Wie die TG Heidingsfeld am Freitag bekanntgegeben hat, zieht sich der Klub mit sofortiger Wirkung aus der vierthöchsten Spielklasse zurück. Grund hierfür ist einem Bericht der Main-Post zufolge eine Entscheidung des Hauptvereins vor dieser Saison, weniger Geld in die Mannschaft zu stecken. In der Folge verließen etliche Leistungsträger die TGH, die erst 2019 als Landesligameister aufgestiegen war.

Was der Rückzug für den SV Anzing bedeutet, der am Sonntag um 16 Uhr beim HSC Coburg II antritt? Das sei insofern ungewiss, als er noch keine Informationen habe, wie die bisherigen Partien der TGH gewertet werden, sagt Trainer Hubert Müller, dessen Löwen gegen Heidingsfeld gewonnen haben. Sicher sei aber, dass am Saisonende nur ein Klub fix absteige – plus vermutlich ein Zweiter, da Bad Neustadt den Klassenerhalt in der 3. Liga wohl verpassen wird.

Für den Drittletzten aus Anzing würde das bedeuten, dass er derzeit auf einem Nichtabstiegsplatz rangiert – und dennoch muss der Verein mit Blick auf die nächste Saison zweigleisig planen. Eine Entscheidung ist hierbei bereits gefallen, und zwar wird Co-Trainer Kay Hoffmann in der neuen Spielzeit aufsteigen und mit Müller ein gleichberechtigtes Trainerduo bilden. Ursprünglich hatte der Klub ja den früheren Co-Trainer Thomas Schibschid als künftigen Chef vorgesehen. Doch dann verkrachte sich dieser mit Müller, worauf es im Herbst zur Trennung kam.

Dem Team habe man die Entscheidung für ein Trainerduo mitgeteilt, sagt Müller, und danach die 19 Spieler gefragt, wer nächste Saison in Anzing spielen wolle – unabhängig von der Liga. Ganze 14 hätten dies zugesagt, fünf seien noch unsicher, berichtet der Coach. Zugleich führe der Verein bereits Gespräche mit fünf potenziellen Neuzugängen. „Ich gehe davon aus, dass wir Mitte, Ende Februar die Kaderplanung abschließen“, sagt Müller.

Derweil will die Anzinger Mannschaft in der Rückrunde deutlich mehr Punkte holen als in der ersten Halbserie. Ob es in Coburg bei der Drittliga-Reserve bereits zu einem Erfolg reicht, ist trotz des jüngsten Aufwärtstrends fraglich – schließlich hat der Absteiger diese Saison erst ein Heimspiel verloren. „Wir wollen unsere jüngsten Leistungen in Waldbüttelbrunn und Fürstenfeldbruck bestätigen und vielleicht sogar noch etwas drauflegen“, sagt der Trainer. „Und dann schauen wir mal, zu was es reicht.“ ps

Bezirksoberliga

Nach fünf Wochen Spielpause greifen auch wieder die Bezirksoberliga-Herren des SV Anzing ins Geschehen ein. Im Heimspiel am Samstag (18 Uhr, Vinzenz-Fröschl-Halle) gegen die SG Sü/Blumenau wollen die Mannen um Coach Hoffmann sogleich einen Sieg landen, um weiter in der Spitzengruppe zu verweilen.  ola

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