Eishockey

Unzufrieden mit der Defensive

Den Teilerfolg aus Erding konnte der EHC Klostersee zwei Tage darauf nicht versilbern. Den Auftakt in die Verzahnungsrunde Bayernliga/Oberliga Süd auf eigenem Eis setzten die Grafinger gegen die Passau Black Hawks mit 3:5 in den Sand.

Grafing – Den Teilerfolg aus Erding konnte der EHC Klostersee zwei Tage darauf nicht versilbern. Den Auftakt in die Verzahnungsrunde Bayernliga/Oberliga Süd auf eigenem Eis setzten die Grafinger gegen die Passau Black Hawks mit 3:5 in den Sand.

Etwas wehmütig verfolgten Kapitän Bernd Rische, dem kürzlich die Platte aus der lädierten Schulter entfernt wurde, und Bob Wren, der möglicherweise am kommenden Wochenende ins Geschehen eingreifen kann, direkt neben der Spielerbank das Geschehen.

Beim Gast aus Niederbayern  will  man  nicht  auf  die

Zu viele unnötige Strafzeiten

Rückkehr verletzter Teamstützen warten, sondern verpflichtete stattdessen nach. Rein statistisch gesehen, machte sich das bezahlt, der vor einer Woche zusätzlich geholte frühere tschechische Extraliga-Verteidiger Martin Paryzek bereitete zwei Tore der Habichte vor.

Den Unterschied machte letztlich jedoch dessen Landsmann mit zwei Treffern und zwei weiteren Torbeteiligungen aus, Passaus Topscorer Petr Sulcik.

„Im Großen und Ganzen in Ordnung“, bezeichnete EHC-Trainer Dominik Quinlan den Spielausgang: „Wir haben heute auf dem Eis zu oft die falschen Entscheidungen getroffen und waren in den Zweikämpfen einfach nicht gallig genug.“ Vor allem mit der Defensivleistung seiner Truppe war er nicht zufrieden. „Wir haben in unserer Zone nicht geschlossen und entschlossen genug verteidigt.“

Nachdem sich die Rot-Weißen nach dem 1:3 in die Partie zurückgearbeitet hatten, als es eine längere Phase überhaupt nicht danach ausgesehen hatte, stellte man sich vor und nach dem entscheidenden Gegentor Nummer vier quasi selbst ein Bein, wie auch Quinlan meinte: „Durch unnötige Strafzeiten haben wir uns selbst die Chance auf Punkte genommen.“

So sah das auch Gästecoach Heinz Feilmeier, der den Dreier über die gesamte Spielzeit aber als verdient einstufte: „Ich denke mal, wir waren den Tick besser.“ Angesichts dreier Pfostenknaller seiner Habichte und dem einen oder anderen vergebenen Alleingang sicher richtig. Wobei der Passauer als Beleg keine statistischen Zahlen benötigte. Sein Team lieferte eine starke Defensivleistung ab, was letztlich den Unterschied ausmachte. „Wir haben nach dem 3:3 Moral gezeigt, sind weite Laufwege gegangen und sind in unserer Zone eng gestanden.“

Was Feilmeier an diesem Abend auszusetzten hatte, war schon fast ein Luxusproblem. „Nach dem 1:0 haben wir es verpasst, cool weiterzumachen und nachzulegen.“  ele

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

WM-Quali ist geschafft
Der Ebersberger Sven Lagreze hat sich für die OCR-Weltmeisterschaft, die WM der Extrem-Hindeisläufer, in Amerika qualifiziert. 
WM-Quali ist geschafft
Zwei Trophäen für den Titelverteidiger von der SG Ebersberg
Die SG Ebersberg hat die 29. Auflage der Hallenkreismeisterschaften für A-Seniorenkicker gewonnen.
Zwei Trophäen für den Titelverteidiger von der SG Ebersberg
In Miesbach wird’s deftig
Eine am Ende klare Angelegenheit war die Begegnung des EHC Klostersee am Sonntagabend beim TEV Miesbach. Im negativen Sinne für die Grafinger, die dem sehr kompakt und …
In Miesbach wird’s deftig
Aßlinger ziehen an einem Strang
Die 60 Aßlinger Vereine sind ein starkes Team, beim Sprint zum neuen Sport- und Freizeitzentrum. Egal ob die Mitglieder in Tracht sich zur Blasmusik drehen, den Maibaum …
Aßlinger ziehen an einem Strang

Kommentare