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Vaterstetten ist alle Sorgen los

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Von: Olaf Heid

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Hier jubelt ein Landesligist: Vaterstettens Frauen haben die Klasse gehalten (hi., v.l.): Lena Vogel, Tina Huppmann, Jelena Hugo, Selina Wipper, Lili Müller, Kristin Wimmer, Marina Hartmann, Jana Kühnel, Julia Degmeyr, Katharina Knez, Johanna Gernsbeck swie (vo.) Verena Taenzler, Theresa Schwarz, Jojo Bayerlein und Sara Broß.
Hier jubelt ein Landesligist: Vaterstettens Frauen haben die Klasse gehalten (hi., v.l.): Lena Vogel, Tina Huppmann, Jelena Hugo, Selina Wipper, Lili Müller, Kristin Wimmer, Marina Hartmann, Jana Kühnel, Julia Degmeyr, Katharina Knez, Johanna Gernsbeck swie (vo.) Verena Taenzler, Theresa Schwarz, Jojo Bayerlein und Sara Broß. © verein

Die Handballerinnen des TSV Vaterstetten haben vorzeitig den Klassenerhalt geschafft. Die Erleichterung darüber ist groß.

Vaterstetten – „Wir sind heilfroh, den ersten Schuss gesetzt zu haben. Das zerrt an den Nerven.“ Die Freude und Erleichterung war Trainer Tobias Graf nach dem Landesliga-Duell der Vaterstettener Handballfrauen deutlich anzumerken. Mit einem 30:29 (20:16)-Zittersieg gegen die HSG Würm-Mitte II hatte sich seine Mannschaft vorzeitig über die Ziellinie gebracht. Der TSVV hat vor den beiden finalen Spielen am heutigen Donnerstag gegen den TSV Herrsching (20.45 Uhr, Halle Humboldt-Gymnasium) und kommenden Samstag bereits den Klassenerhalt „in einer unfassbar ausgeglichenen Liga“ in der Tasche.

„Jetzt schon raus aus dem Abstiegskampf zu sein, ist beruhigend“, freute sich der TSVV-Cheftrainer. „Wir können nicht mehr schlechter als Dritter werden.“ Und damit habe man beide ausgegebenen Ziele, den Klassenerhalt und einen Platz unter den Top Drei, erreicht. „Das ist echt mega. Wenn man die Lage in der Liga und das ganze Corona-Schlamassel unter der Saison bedenkt, müssen wir froh und dankbar sein“, betonte Graf.

Denn vor dem ersten von drei Nachholspielen binnen fünf Tagen konnte sich der Tabellenzweite nicht sicher sein, ein weiteres Jahr in der Landesliga zu spielen. „Drei Niederlagen gegen Würm, Herrsching und Biessenhofen wären der Abstieg gewesen. Wir wussten aber, um die Klasse zu halten, reicht uns ein Sieg.“ Vor allem, weil dieser gegen einen direkten Widersacher gelang – nach einem intensiven und packenden Krimi.

Bis zum 6:7 (13.) lief man einem Rückstand hinterher, dann wurde es „richtig gut“. Grafs Team drehte auf und die Partie um, führte bei Seitenwechsel mit vier Toren Vorsprung. Nach der Pause wurde der TSVV hinten stabiler, scheiterte aber vorne zu oft an der drittliga-erfahrenen Würm-Torhüterin Zoe Chioato und fing sich das 25:25 (49.). „Der bloße Wille“ (Graf) und Energieleistungen von Sara Broß und Verena Taenzler im Angriff sicherten dennoch den 30:29-Triumph und die Landesliga. OLAF HEID

Vaterstetten: Schwarz, Knez (beide im Tor); Bayerlein, Hugo, Hartmann, Degmeyr (5), Broß (13/7), Müller, Vogel, Wipper, Wimmer (1), Taenzler (3), Huppmann (1), Kühnel (4).

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