Trotz Hochwasser: Vater fährt mit zwei jungen Töchtern mit Schlauchboot auf Isar - es geht böse aus

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Voll fokussiert: Paul Otterbach und die Tennisherren des TC Zorneding haben dem Rivalen TC Topspin eine 9:0-Lektion erteilt. Das Ziel für sein Team ist die Meisterschaft in der Bezirksklasse 1. foto: stefan rossmann

Tennis

Zorneding dominiert

Die Tennisherren des TC Zorneding wurden auch am zweiten Spieltag der Bezirksklasse 1 ihrere Favoritenrolle gerecht.

VON OLAF HEID

Zorneding – Zu gut für die Liga. Oder eine Ansage an die Konkurrenz. Auf diese kurzen Nenner könnte man die Tennisherren des TC Zorneding nach zwei Spieltagen in der Bezirksklasse 1 einordnen. Die Mannschaft um Kapitän Peter Rumpfinger führt das Tableau als einziges Sextett noch verlustpunktfrei an. Sie legte nach ihrem 9:0-Auftaktsieg gegen den TC Neuperlach-Kail München gleich noch einmal ein 9:0 nach. Daheim gestattete das TCZ-Team im Landkreisderby dem TC Topspin lediglich einen Satzgewinn.

Dass ausgerechnet er selber diesen kleinen Makel zuließ, störte Rumpfinger, der an Position zwei gegen Topspins Peter Kerndl antrat (5:7, 6:3, 10:8), überhaupt nicht. Der TCZ-Kapitän hatte sich leicht angeschlagen auf den Court gestellt und seine taktische Routine in die Waagschale geworfen. Alle anderen Einzel gingen glatt an die Gastgeber durch Daniel Zygalakis (6:2, 6:2 gegen Julius Kräutle), Paul Otterbeck (6:2, 6:3 gegen Patrick Ganahl) und Nikolas Finsterer-Robnik (6:4, 6:2 gegen Valentin Kammerloher). Der Neuzugang von 2019 sei „eine Bank an Nummer sechs“, lobte Rumpfinger.

Auch Zornedings Spitzenspieler Florian Hennig, der mit einer für die Liga bemerkenswerten Leistungsklasse 3 ausgestattet ist, erledigte seine Aufgabe gegen Maxi Hötger (LK 9) problemlos mit 6:1 und 6:1 in den Sätzen. TCZ-Youngster Thomas Hansl profitierte bei einer 5:0-Führung von der verletzungsbedingten Aufgabe des Topspin-Trainers Tobias Kiesels (Schulterprobleme). In den drei Doppeln gab man zudem nur acht Spiele ab.

Im Vorjahr waren die Zornedinger unglücklich aus der Bezirksliga abgestiegen. Am liebsten würden sie nun sofort wieder dorthin zurück. Zwar ist in dieser Corona-bedingten Übergangssaison der Regelaufstieg ausgesetzt, doch auf eine mögliche Lücke hofft Rumpfinger: „Darum wollen wir Erster werden, komme, was wolle.“ Denn die Richtung haben die beiden Auftaktspiele klar vorgegeben: „Der Klassenunterschied ist schon extrem. Die Bezirksklasse 1 ist nicht unser Ding“, betont er lachend. Der nächste Beweis soll kommenden Sonntag im dritten Heimspiel in Folge gegen den FC Forstern (9 Uhr) folgen.

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