Beim Silvesterlauf konnte Marina Rappold ihren Titel zwar nicht verteidigen, ihre Zeit verbesserte sie dennoch. Auch Mark Bittner war ein Stück schneller als letztes mal.
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Silber gewannen Mark Bittner (Foto unten) und Marina Rappold (3. v. r.), die mit Trainer Markus Gützlaff (l.) und etlichen Teamkolleginnen an den Start gegangen war.

Marina Rappold und Mark Bittner sind zufrieden

Silvester-Silber: Wenn zweite Plätze Spaß machen

  • Dieter Priglmeir
    VonDieter Priglmeir
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Beim Silvesterlauf konnte Marina Rappold ihren Titel zwar nicht verteidigen, ihre Zeit verbesserte sie dennoch. Auch Mark Bittner war ein Stück schneller als letztes mal.

München– Ihren Titel konnte sie zwar nicht verteidigen, dennoch war Marina Rappold „sehr zufrieden“. Beim Münchner Silvesterlauf landete die Unterschwillacherin bei den Frauen auf Rang zwei. Auf ihre Zeit (36:27 Minuten) war sie richtig stolz. Schließlich ist die zehn Kilometer lange, sehr hügelige Strecke rund um das Olympiagelände durchaus eine Herausforderung. Das kostet schon Körner.

In den Jahren zuvor hatte Rappold in 37:59 min (2018) beziehungsweise 36:42 min (2017) gewonnen. Diesmal war aber Thea Heim mit am Start. Das ist Rappolds Teamkollegin von der LG Telis Finanz Regensburg, die in 2019 alle in Grund und Boden lief. In München war sie nach 34:50 Minuten im Ziel. Damit wäre sie sogar bei den Herren auf dem Podest gelandet. Und auch Rappold kam als 17. unter die Top 20 der insgesamt 1900 Starter des Hauptlaufs.

Marina Rappold hat kein Problem mit Platz zwei

Die 22-Jährige gratulierte ihrer Kollegin („Thea ist einfach sehr sehr stark. Ihr Sieg ist vollkommen okay“) und lobte die Gesamtveranstaltung. „Die Atmosphäre war wieder super. Dann hatten wir auch noch richtig gutes Wetter – das war perfekt zum Laufen.“ Viele Menschen hätten sie auf der Strecke angefeuert. „Mein Trainer und mein Freund waren da, und aus meinem Team sind ja auch viele mitgelaufen.“ Kurzum: Rappold genoss in vollen Zügen das Laufen – das in diesem Jahr erst einmal etwas in den Hintergrund geraten wird. Die Lehramtsstudentin bereitet sich auf das erste Staatsexamen vor.

Platz zwei auch für Mark Bittner

Und noch ein Erdinger Athlet freute sich mächtig über seinen zweiten Platz. Auf der Fünf-Kilometer-Distanz mit 748 Startern verbesserte Mark Bittner (Trisport Erding) seine Vorjahreszeit um fast drei Minuten. 17:19 Minuten – „ich bin mit meiner Zeit total zufrieden“, sagte der Gymnasiast. In der Altersklasse U16 schnappte sich der 14-Jährige damit Silber. Nur Christoph Waligorski war noch um 41 Sekunden schneller. Der Sieger stammt vom TSV Gräfelfing, ist ein Jahr älter als Bittner und zudem Deutscher Meister über 3000 Meter.

36. Münchner Silvesterlauf: 2742 Sportler liefen über die Ziellinie

Insgesamt sah der 36. Münchner Silvesterlauf 2742 Finisher. Neben Rappold und Bittner trumpften noch weitere Landkreis-Sportler mächtig auf. Zweite wurde bei den Frauen W 30 Ines Jölly vom Team Erdinger Alkoholfrei. Mit 40:15 Minuten fehlten ihr 47 Sekunden zum Sieg. Bei den Seniorinnen W 75 bedeuteten 1:14:02 Stunden den zweiten Rang für Waltraud Herler von den Tennisspielerinnen vom FC Forstern.

Über fünf Kilometer bewährte sich Emanuel Graßl aus Moosinning als Zweiter in der U 18 mit 18:19 Minuten. Bei den Männern M 30 wurde es denkbar knapp für Roman Schindlbeck vom Moosinninger Team vom Baugeschäft Laurent: Mit 17:56 Minuten schrammte er als Dritter nur um 17 Sekunden am Sieg sowie um 16 Sekunden am zweiten Podestplatz vorbei.

Weitere Ergebnisse:

2 km:U14m: 9. Henry Le Vie (Taufkirchen) 15:00; U14w: 10. Nguyet Minh Nguyen (Taufkirchen) 16:40 – 10 Kilometer:W 60: 7. Ursula Schniewind (Erdinger Alkoholfrei) 59:01.

Dieter Priglmeir und Ludwig Stuffer

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