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Die kleine Lena und deren Schwester Mila werden künftig ihren Papa öfter haben. Tobias Brenninger beendet seine Karriere beim ESC Dorfen – als Spieler. Ein Comeback im Management ist nicht ausgeschlossen. 

Abschied der ESC-Legende 

Der treue Tobi sagt Servus

In das Happy-End des ESC Dorfen mit dem 11:1-Heimsieg gegen Vilshofen und dem damit verbundenen Klassenerhalt der Bayernliga mischte sich auch etwas Wehmut. Denn für Tobias Brenninger war es das letzte Spiel.

Dorfen– Dem agilen Stürmer war der Entschluss, sich aus seinem geliebten Sport zurückzuziehen, nicht leicht gefallen. Aber nach mehreren Verletzungen, vor allem in den letzten Jahren, schien ein Rücktritt aus gesundheitlichen jedoch ratsam.

In Kreuz bei Velden aufgewachsen und dort auch wohnhaft, stand der 32-jährige Vertriebsangestellte erstmals im Alter von vier Jahren im Dorfener Eisstadion bei einem Schlittschuhkurs des ESV Gebensbach auf Kufen. Von da an schlug sein Herz für den Eishockeysport. Über die Kleinstschüler und die Kleinschüler des ESV führte sein sportlicher Weg zu den Knaben und Schülern des ESC Dorfen.

Sein Talent wurde schnell erkannt. Und so war es auch seinen Eltern angeraten, mit dem Jungen für die Saison 2002/2003 in die Talentschmiede des EV Landshut zu wechseln. Bis 2005 spielte der Rechtsaußen im DNL-Team des niederbayerischen Traditionsclubs. Bei einem Vorbereitungslehrgang in Füssen wurde Brenninger auch in der U 18-Nationalmannschaft gegen die Slowakei und die Schweiz eingesetzt. Von 2004 bis 2006 gehörte er dem Kader der EVL-Canibals in der 2. Bundesliga an. Ihm wurde ein Vertrag für die 2. Liga angeboten, „doch ich wollt Amateur bleiben“, sagte Brenninger.

Im Jahr 2006 wechselte Brenninger in die U 20 des EHC Waldkraiburg und gehörte bis 2009 dem Bayernligateam der Waldstädter an. Mit dem EHC holte er in der Saison 2007/08 den bayerischen Meistertitel.

Seit 2009 trug er nun das ESC-Trikot und hatte erheblichen Anteil daran, dass die Isenstädter seit mehr als zwei Jahrzehnten ununterbrochen in der höchsten bayerischen Amateurklasse spielen. Und jetzt, nach nahezu 400 Spielen für den ESC Dorfen soll endgültig Schluss sein? „Ich habe zwar jetzt mehr Zeit für meine Frau Julia und meine beiden Töchter (Mila, 4, und Lea, 1, die Red.), aber ganz mit dem Eishockey abschließen kann ich einfach nicht, dazu hat mir der Sport zu viel Freude bereitet“, sagt er. „Vielleicht kann mich mich in das Management der Eispiraten einbringen, weil mir der ESC Dorfen sehr am Herzen liegt.“

Georg Brennauer

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