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FC Moos ärgert sichüber den FC Schwaig

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Von: Nico Bauer

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Den treuen Mitgliedern des FC Moos dankten Eittings Bürgermeister Georg Wiester (l.) und der Vorsitzende Josef Zörr (r.): Franz Huber, Thomas Bauer, Josef Bauer, Stefan Grandl, Johann Landbrecht (ab2.v.l.)
Den treuen Mitgliedern des FC Moos dankten Eittings Bürgermeister Georg Wiester (l.) und der Vorsitzende Josef Zörr (r.): Franz Huber, Thomas Bauer, Josef Bauer, Stefan Grandl, Johann Landbrecht (ab2.v.l.) © Foto: NB

Die Anzahl der Spielerinnen war rückläufig, weshalb sich der Verein Gedanken über eine Spielgemeinschaft machte. Eine Überlegung war der FC Schwaig, doch der Nachbarverein wollte keine Spielgemeinschaft, sondern das kickende Personal aus dem Eittingermoos laut Damenleiter Heinrich Ermair einfach übernehmen. Deshalb suchte der FC Moos weiter und wurde fündig bei der SG Eichenfeld-Freising.

Eittingermoos – Das vergangene Jahr war für den FC Moos-Eittingermoos turbulent. Der viele Jahre im Damenfußball auf Bezirksebene spielende Verein brauchte neue Lösungen und hatte zeitweise einige Probleme. Die Anzahl der Spielerinnen war rückläufig, weshalb sich der Verein Gedanken über eine Spielgemeinschaft machte. Eine Überlegung war der FC Schwaig, doch der Nachbarverein wollte keine Spielgemeinschaft, sondern das kickende Personal aus dem Eittingermoos laut Damenleiter Heinrich Ermair einfach übernehmen. Deshalb suchte der FC Moos weiter und wurde fündig bei der SG Eichenfeld-Freising.

Dafür ging es im Spielbetrieb zwei Ligen nach unten, doch in der Kreisklasse ist die Mannschaft Tabellenführer mit 19 Punkten aus acht Spielen – gleichauf mit der SpVgg Wolfsbuch. „Mit Eichenfeld passt es richtig gut“, sagte Ermair. Die Mannschaft habe einen Kader von 25 Damen und harmoniere sehr gut. Ermair warb um Zuschauer. Die Spielgemeinschaft trug ihre Heimspiele in der Vorrunde in Freising aus, und ab sofort wird im Eittingermoos gespielt.

Etwas Ärger gab es bei den Mädchen vom Nachwuchs, die still und heimlich aus Schwaig abgeworben worden seien. „Das hat mir richtig gestunken“, sagte der Vorsitzende Josef Zörr. Der FC Schwaig ist eigentlich der Patenverein des FC Moos-Eittingermoos. Für Zörr macht ein großer Streit jedoch wenig Sinn, weil dann die Jugendlichen auch nicht mehr zurückkommen würden. Auch durch diesen Wirbel sank die Mitgliederzahl von 176 auf 157 leicht ab.

Den Fußball-Herren gelang im Sommer 2018 der Aufstieg von der C- in die B-Klasse. Dort tut man sich derzeit aber recht schwer mit einem kleinen Kader. Der Vorsitzende zeigte sich zuversichtlich, dass bis Mitte Mai der Verbleib in der aktuellen Spielklasse gelingt. Mit acht Punkten nach elf Spielen hat der Aufsteiger als Vorletzter derzeit drei Punkte Abstand zum Abstiegsrang.

Der Eittinger Bürgermeister Georg Wiester gratulierte dem Verein zu einem sehr gut aufgestellten Vereinsheim und einer guten Ordnung. Er war auch sehr froh, dass der FC Moos mit den Schützen von Hubertus Riegerau eine zehnjährige Nutzungsvereinbarung abgeschlossen hat. Mittlerweile haben die Schützen ihre Stände seit 30 Jahren im Sportheim im Eittingermoos. Zörr betont, dass diese Gemeinschaft eine unabdingbare Voraussetzung ist, um den Betrieb des gemütlichen Vereinsheims dauerhaft erhalten zu können.

Die Geehrten des FC Moos:

55 Jahre: Josef Bauer sen. 50 Jahre: Franz Huber, Martin Kratzl, Werner Haid. 45 Jahre: Manfred Stimmelmayer, Heinz Rossgoderer. 35 Jahre: Johann Landbrecht. 25 Jahre: Andreas Bauer, Stefan Bauer, Thomas Bauer, Verena Bauer, Stefan Grandl, Andrea Knauer, Florian Zörr. 20 Jahre: Georg Obermaier, Andreas Göls. 15 Jahre: Martin Köckeis. 10 Jahre: Marco Glück, Raphaela Glück.

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