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Durchgetankt hat sich hier Quirin Huber. Der Altenerdinger erzielte fünf Treffer.

Handball

Altenerding geht die Kraft aus

Handballherren der SpVgg halten gegen starke Allacher lange mit, dann setzt sich der Favorit durch.

Altenerding – Im Spiel eins unter Neutrainer Peter Mesiarik mussten sich die Handballer der SpVgg Altenerding gegen den TSV Allach geschlagen geben. Obwohl sie lange Zeit in Führung gelegen hatten, verloren sie gegen den Landesligavierten 22:28 (13:12). Mesiarik sah trotz der Niederlage das Positive: „Vor allem in der ersten Hälfte haben die Spieler sehr gut gekämpft und standen stark in der Abwehr. Am Ende haben uns die Kräfte gefehlt.“

Die an diesem Tag sehr starken Quirin Huber vom Kreis und Lukas Donaubauer sorgten aus dem Rückraum für die ersten fünf SpVgg-Tore. 5:3 stand es nach guten zehn Minuten. Danach kam zwar Allach besser in Fahrt und drehte das Spiel (10:8). Aber jetzt kämpften die Gastgeber bis zur Pause noch einmal sensationell. Ein Sonderlob von Mesiarik – selbst langjähriger Nationaltorwart der Slowakei – erhielten die Keeper. Insbesondere Marc Sennefelder: „Er war ein Riesenrückhalt und hat super gehalten.“ Altenerding kam auch dank seiner Paraden zurück in die Partie, und durch einen Freiwurf wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff sorgte Donaubauer für eine 13:12-Pausenführung.

Im zweiten Abschnitt ging es zunächst gut weiter. Tobias Schlecht markierte über Außen das 16:14 – auch er wurde von Mesiarik anschließend positiv erwähnt: „Tobias ist ein sehr schneller Spieler, das brauchen wir.“ Beim 17:17 schaffte Allach allerdings den Ausgleich, und ab dem 19:19 zogen die Gäste davon – auch weil bei Altenerding die Kräfte nachließen.

Wenig ins Spiel kam diesmal Severin Henrich, dem der Coach ein Riesentalent zuspricht: „Heute waren seine Gegenleute einfach erfahrener als der Nachwuchsmann. Da muss er natürlich noch einiges lernen.“ Auch bei Christopher Schmalz und Julian Rieß klappte jetzt nur noch wenig. Allach lag gute sieben Minuten vor dem Ende 25:20 in Front. Das war die Entscheidung. Die Altenerdinger versuchten aber, ein halbwegs akzeptables Ergebnis zu erreichen. So wuchs der Vorsprung nicht mehr deutlich an. Mesiariks Fazit: „Jetzt heißt es, den Kopf oben zu behalten. Wir haben schließlich lange gegen eine Spitzenmannschaft der Landesliga mitgehalten.“ Freilich habe noch lange nicht alles geklappt, so der neue Coach: „Vor allem in der zweiten Hälfte haben wir leider zu viele Chancen liegen lassen. Das wird in den nächsten Wochen schon noch.“

SpVgg-Tore:

Lukas Donaubauer 6, Christopher Schmalz 5, Quirin Huber 5, Tobias Schlecht 3, Julian Rieß 2, Thomas Peteranderl.

VON BERND HEINZINGER

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