Altenerdings Handball-Damen zittern sich zum Sieg

Altenerding - In einem Kampfspiel nahmen Altenerdings Handball-Damen beim TSV Dachau 65 mit 23:22 Toren (13:12) beide Punkte mit.

Die Trainer Michael Wienerl und Nadi Özdemir waren fast am Ende ihrer Nerven: „Heute passte nicht viel zusammen. Wenn wir nur einen Bruchteil unserer Chancen genutzt hätten, wäre uns eine Zitterpartie erspart geblieben.“ Anfangs lief Altenerding einem Rückstand hinterher. Es dauerte bis Mitte der ersten Halbzeit, ehe Nicole Roßdeutscher-Steinbrecher zur ersten Führung traf (6:5). Dann ging man durch ein Wechselbad der Gefühle. Erst in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte kamen vereinzelt Konter zum Tragen. Es war Torjägerin Roßdeutscher-Steinbrecher zu verdanken, dass Altenerding mit einer 13:12-Führung in die Halbzeitpause gehen konnte.

Der zweite Abschnitt begann mit mehr Elan. Conny von den Stemmen über Außen und Kati Gottschalk mit einem Wurf aus der Hüfte erhöhten zum 17:15. Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Zehn Minuten vor dem Ende führte Altenerding erneut mit zwei Treffern, machte sich aber wieder das Leben selber schwer.

Fünf Minuten vor dem Ende konnten beide Teams beim Stand von 21:21 ihre Chance, mit einem Strafwurf in Führung zu gehen, nicht nutzen. Die SpVgg kämpfte, und Melanie Wiesmüller zeigte ihre Konterstärke. Sie traf zum 22:21. Einen weiteren Konter verwandelte Roßdeutscher-Steinbrecher zum 23:21. Den Gastgeberinnen gelang der Anschlusstreffer, und wenige Sekunden vor dem Ende wollten sie mit einem Verzweiflungswurf ab der Mittellinie noch einen Punkt retten, doch SpVgg-Torhüterin Anna-Lena Schmitt war aufmerksam genug und wehrte den Ball ab. (gew)

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