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Die Gegnerin fest im Griff hat die Altenerdingerin Claudia Brückl. Den Pass kann sie aber nicht verhindern 

Handball

Altenerdings Handballerinnen:  Remis mit neuem Trainer 

Unter dem Interimstrainerduo Michael Wiener und Sylvia Heider haben die Handballfrauen der SpVgg Altenerding im Bezirksoberligaduell beim SC Kirchdorf ein Unentschieden geholt – am Ende hieß es 23:23 (11:12).

Altenerding – Das Ergebnis wäre dabei aber komplett nebensächlich gewesen, betonte Wienerl im Anschluss an die Begegnung: „Wichtig ist, dass die Frauen den Spaß am Handball zurückbekommen, schließlich ist das Ganze vor allem eine Kopfsache.“

Die Verkrampfung wegbekommen, das war eines der ersten Ziele der Coaches, und das gelang in Kirchdorf über weite Strecken. Besonders aus dem Rückraum zeigten sich die Gäste immer gefährlich. In der ersten Hälfte entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, meist lagen die SpVgg-Frauen knapp hinten, so auch beim 11:12 zur Pause.

Im zweiten Abschnitt geriet Altenerding dann zunächst deutlicher ins Hintertreffen, 14:17 stand es aus Sicht der Biber. Es folgte dann allerdings die beste Phase: Die Gäste nutzten die aufkommenden Fehler Kirchdorfs gnadenlos aus und starteten einen Lauf mit fünf Toren nacheinander, kamen dabei auch einige Male mit schnellem Spiel über die zweite Welle zum Erfolg. Die eigene Defensive stand zudem immer besser, nachdem man dort in der ersten Hälfte vor allem die gegnerischen Außen nicht in den Griff bekommen hatte.

19:17 lautete die Führung Altenerdings, und es kam zu einer packenden Schlussphase. Wenige Sekunden vor dem Ende hatten die Gäste beim 23:22 noch eine Führung inne, doch dann agierten sie nicht clever genug. Es kam zum Foul und Siebenmeterpfiff für Kirchdorf – die SCK-Frauen schafften den Ausgleich, und die Partie endete mit einer letztlich verdienten Punkteteilung.

Michael Wienerls Fazit: „Die Partie heute bedeutete zumindest keinen Schritt rückwärts. Der Rest wird schon, denn so schlecht wie die Frauen dastehen, sind sie nicht.“ Hervorheben wollte er an diesem Tag keine Spielerin, Wienerl sprach von einer geschlossenen Teamleistung.

Die Suche nach einer langfristigen Lösung für den Trainerjob läuft parallel auf Hochtouren. Denn auch wenn Wienerl die Frauen schon seit vielen Jahren kennt und „weiß, wie sie drauf sind“ – er und Sylvia Heider sind trotzdem froh, wenn ihre Interimstätigkeit auf der Bank schon bald wieder ein Ende nimmt.  

Bernd Heinzinger

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