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1500 Spiele, Abteilungsleiter, Schiedsrichter: Anton Wesselky ist Dorfens Dauerbrenner und Rekordspieler.

Anton Wesselky und seine Leidenschaft 

Tonsch, der Tischtennis-Tausendsassa

Seine Leidenschaft gilt dem Tischtennis und Post SV Dorfen. Für seinen Verein hat Anton Wesselky nun das 1500. Spiel bestritten.

Dorfen – Anfang der 1970er war er dem PSV beigetreten. Als 13-Jähriger begann er in der Jugend und arbeitete sich mit seinen seinem ebenso unorthodoxen wie gefürchteten Stil in die erste Herrenmannschaft vor.

Nebenbei profilierte sich der heute 62-Jährige alsbald als zuverlässiger Funktionär im Verein und beim Verband. 1983 wurde er zum Spielgruppenleiter der 2. Bezirksliga Inn berufen. Zwei Jahre später übernahm er im Verein die Abteilungsführung von Hans Schrallhammer. Seither führt er das Amt mit nur einjähriger Unterbrechung, als Martin Meier übernommen hatte. „Ich habe damals unterstützend im Hintergrund mitgearbeitet“, erzählt Wesselky und gibt zu: „Ja, einmal wollte ich schon aussteigen, aber dann haben mich der langjährige Vorsitzende Jakob Baumgartner, Reinhold Lindner und Bernd Pfrengle doch überzeugt, dass mich der Verein braucht, und ich offensichlich den Verein und das Tischtennis“.

Wesselky hat überall mitgearbeitet. Er war Jugendleiter und Trainer, leitete souverän und zeitaufwändig viele Turniere. „Der Tonsch“, wie in seine Freunde nennen, kennt zig Turnhallen in Ober- und Niederbayern sowie Südtirol. Nicht zu vergessen sind seine Einsätze bei den Freundschaftsspielen gegen Post SV Zeulenroda in Thüringen, mit dem der PSV seit 19 Jahren partnerschaftliche Bande pflegt.

Das alles reicht Wesselky noch nicht. Seit Jahren spielt der Dorfener in der Münchner Siemens-Firmenrunde. 2011 wurde er bei einem Firmenturnier in Berlin für Osram Europameister. Außerdem hat er sich bereits Mitte der 1980er-Jahre in Mühldorf als Schiedsrichter qualifiziert, „weil dem Verein sonst eine 100-Mark-Strafe gedroht hätte“, sagt Wesselky, der aktuell das Amt des Spielgruppenleiters in der Bezirksliga Nord und Süd, in der 1. und 2. Kreisliga Mühldorf und bei der Jugend im Kreis Altötting bekleidet. Sein Kommentar dazu: „Die haben keinen gefunden.“ Und als Beisitzer des Verbandsschiedsgerichts ist der Junggeselle auch schon seit 20 Jahren gefragt.

Nun wurde es für den 62-Jährigen auch sportlich wieder interessant. Er rückte für den verletzten Stammspieler Reinhold Lindner in die ersten Herrenmannschaft, die in der Landesliga spielt. Dort sind die Sechserteams vielfach mit zwei Ausländern besetzt. Aber das PSV-Urgestein hält gut mit, auch wenn er zugibt: „Es wird halt viel schneller gespielt“. Eine Verstärkung des Teams mit Halbprofis lehnt der Abteilungsleiter grundsätzlich ab. „Wir wollen auch nach den Spielen in einer geselligen Runde beinander sitzen, weil das bei uns seit jeher dazu gehört“. Sorgen bereitet „Mister Tischtennis“ die Rekrutierung von Nachwuchsspielern, die vor allem meist nach der Schulzeit bedingt durch Aus- oder schulische Fortbildung wieder ausscheiden. Wesselky würde sich mehr Zuschauerinteresse wünschen. „Als wir noch Jugendspieler waren, haben wir mit Begeisterung den Spielen der Ersten beigewohnt. Schon deshalb, weil wir uns was abschauen konnten.“ 

 GEORG BRENNAUER

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