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Lernte fürs nächste Jahr: die 13-jährige Emiliy Kynast (l.).

Bayerische Leichtathletik-Hallenmeisterschaften  

Lehrreiche Titelkämpfe

Auch wenn es zu keiner Medaille gereicht hat, kamen die Erdinger Leichtathleten zufrieden aus Fürth in die Herzogstadt zurück. Nur Sebastian Wölckert war traurig.

ErdingDie drei Nachwuchssportler Emily Kynast (Jahrgang 2004), Maximilian Riedl (2003) und Sebastian Wölckert (2001) waren mit teils hohen Erwartungen in die Quelle-Halle nach Fürth angereist.

Für den im Stabhochsprung der U 20 gemeldeten Wölckert zerschlug sich jede Medaillenhoffnung jäh beim Einspringen an der Stabhoch-Anlage. Mit seinem neuen 4,60-Meter-Stab kam der 16-Jährige beim Einspringen unglücklich mit einem Fuß im Einstichkasten auf und zog sich eine Fersenprellung zu. So war für ihn der Wettkampf beendet.

Viel besser lief es für Maxi Riedl im 60-Meter-Sprint der M 15. Unter den 31 Teilnehmern hatte er mit einer Meldezeit von 8,00 sec einen Platz im Mittelfeld. Nach perfektem Start und lockerem Lauf mit schönen langen Schritten gewann Riedl seinen Vorlauf in 7,78 sec. Er hatte einen Platz im Endlauf der besten Acht Bayerns. Dort stolperte der Youngster zwar, erreichte aber mit 7,99 sec den siebten Platz.

Unter den Top Acht Bayerns landete der 15-jährige Maxi Riedl.

Anschließend durfte sich Riedl auch mit den Besten im Stabhochsprung messen. Motiviert vom Sprint nahm der Erdinger jede Höhe im ersten Versuch – auch seine neue Hallenbestleistung von 2,95 Metern. Bei 3,10 m fiel die Latte allerdings drei Mal unglücklich. Letztlich wurde er Vierter.

Mit der 13-jährigen Emily Kynast steht das nächste Sprinttalent bei den TSV-Leichtathleten in den Startlöchern. Aufgrund ihrer tollen Sprintzeit von 8,58 sec bei ihrem ersten Wettkampf vor zwei Wochenhatte sich die Erdingerin für die Meisterschaften der 15-Jährigen qualifiziert. Hier galt es für sie, Erfahrung zu sammeln, da sie auch nächstes Jahr nochmals in dieser Altersklasse startberechtigt ist. Entsprechend aufgeregt war die Jüngste im Team. Kynast zeigte einen coolen Lauf, bestätigte mit 8,66 sec ihre gute Zeit, es reichte aber in dem großen Teilnehmerfeld von 40 Sprinterinnen nicht für den Endlauf. Christian Weber

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