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Silber: Thomas Elsenberger mühte sich erfolgreich mit den schnellen Bahnen.  

Stockschießen

Bayern-Silber für Thomas Elsenberger

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Nur der Junioren-Weltmeister war besser: Der Hörlkofener Stockschütze Thomas Elsenberger wurde bei den bayerischen Meisterschaften Zweiter. 

Hörlkofen– Thomas Elsenberger hat schon viele Turniere gespielt. So viele, dass der 44-Jährige inzwischen schon vorher weiß, wie es läuft. „Das Eis wird immer schneller“, hatte er vor dem Kampf gewarnt. „Die Wabbler werden da einen Vorteil haben.“ Letztlich rutschte der Hörlkofener nach Platz eins in der Vorrunde nach den beiden Finaldurchgängen noch auf den zweiten Rang bei der bayerischen Meisterschaft in Regen ab. Aber auch mit Silber war er hochzufrieden. Damit qualifizierte er sich nicht nur für die deutschen Meisterschaften, sondern auch für das Team Bayern bei der DM in Waldkraiburg. Außerdem war gegen Sieger, Junioren-Vizeweltmeister Stefan Zellermayer, diesmal kein Kraut gewachsen.

„In der Vorrunde ist es traumhaft gelaufen“, sagt Elsenberger. Vier Aufgaben werden den Stockschützen – die 42 Besten Bayerns hatten sich qualifiziert – gestellt. Beim Anmaßen sollte man sechsmal genau die Zehn in der Mitte anvisieren. Die zweite Aufgabe: sechsmal einen Stock wegschießen und möglichst selbst im Haus bleiben. Es folgt das Eckmaßen. „Drei links hinten, drei rechts hinten, du hast nur ein Drittel vom Ziel. Da rutscht dir schnell einer durch“, erklärt Elsenberger. Schwierige Aktion, aber nicht so knifflig wie die sechs Spezialaufgaben, die auf Bahn vier warten. Der Titelverteidiger hatte einen tollen Start. 175 Punkte (46, 55, 44, 30) zum Auftakt, gar 188 (44, 60, 54, 30) im zweiten Durchgang – mit acht Punkten Vorsprung auf Zellermayer ging es in die erste Finalrunde. Doch jetzt drehte der Schütze des TSV Hartpenning so richtig auf. „Er war der Einzige, der mit dem schnellen Eis keine Probleme hatte“, erzählt Elsenberger, der selbst beim Eckmaßen einen Nuller schrieb. 168 Punkte (48, 60, 42, 18) schrieb er im dritten Durchgang.

In der letzten Runde waren es gar nur 153 (48, 47, 38, 20). „Damit war ich nicht ganz zufrieden. Ich hatte doch ein paar schlechte Schüsse drin“, räumt der Gymnasiallehrer ein. Aber es war auch nicht mehr von Belang, „denn Stefan hat einen Supertag erwischt und wäre ohnehin nicht mehr einzuholen gewesen.“ 43 Punkte fehlten auf den neuen Bayerischen Meister. Platz zwei war allerdings auch nicht gefährdet. Der Peitinger Mathias Adler spielte zwar zum Schluss eine starke 171er-Runde, lag aber insgesamt doch 23 Punkte hinter Elsenberger, der sich schon auf den 25. Januar freut. Auf die DM in Waldkraiburg, wo das Eis vielleicht nicht so schnell wird.

Die Top Fünf: 1. Stefan Zellermayer (TSV Hartpenning) 727; 2. Thomas Elsenberger (EC Saßbach) 684; 3. Mathias Adler (TSV Peiting) 661; 4. Peter Kapfhammer (EC Garham) 644; 5. Manuel Schmid (FC Ottenzell) 638.

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