Erschöpft nach dem Sparring in Leos Box Gym in München (v. l.): Trainer Levent Cucur, Uwel Hernandez, Simon Zachenhuber, Trainer Conny Mittermeier, Aron Bessmel, Ismail Airod und Trainer Peter Lutzny.
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Erschöpft nach dem Sparring in Leos Box Gym in München (v. l.): Trainer Levent Cucur, Uwel Hernandez, Simon Zachenhuber, Trainer Conny Mittermeier, Aron Bessmel, Ismail Airod und Trainer Peter Lutzny.

Simon Zachenhuber steigt beim Dinner-Boxen im Hotel Intercontinental in Wien in den Ring

Boxen als Beilage

  • Wolfgang Krzizok
    VonWolfgang Krzizok
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Simon Zachenhuber boxt diesmal im Ballsaal.

Reisen/Wien – In einer etwas ungewohnten Umgebung steigt Simon Zachenhuber am morgigen Samstag in den Ring. Im Ballsaal des Hotels Intercontinental in Wien ist Dinner-Boxen angesagt. Vor 200 Zuschauern werden acht Kämpfe ausgetragen, unter anderem tritt der Reisener Profiboxer im Supermittelgewicht gegen den Tschechen Jakub Balnik an. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, ORF Sport+ überträgt live. Und auch der nächste Kampf des 23-jährigen Zachenhuber ist schon in Sicht.

„Ich bin gut in Schuss, ich freue mich auf den Kampf“, sagt Zachenhuber. Normalerweise bereitet er sich in Stuttgart mit Trainer Conny Mittermeier vor, vergangene Woche war er auf Kurzbesuch in München. In Leos Box Gym bei Levent Cukur war eine harte Sparringseinheit angesagt. Aron Bessmel, Ismail Airod und der Erdinger Uwel Hernandez waren seine Gegner. „Ich habe gegen die drei Jungs im Wechsel insgesamt zehn Runden Sparring gemacht“, erzählt der 23-Jährige. „Das war echt hart, hat aber Spaß gemacht.“

Sein Gegner Jakub Balnik ist eher in der MMA-Szene bekannt. „Er hat viele Profikämpfe absolviert und ist gut austrainiert“, weiß Zachenhuber. Er freut sich auf eine „richtig coole Veranstaltung“, auch wenn er diesmal auf seine Fans – „meine Erdinger Ultras“ – verzichten muss, da nur 200 Zuschauer in den Saal passen. „Aber vielleicht fährt ja doch ein Auto von Erding nach Wien“, meint er schmunzelnd. Acht Kämpfe stehen auf dem Programm, je vier Amateur- und Profi-Kämpfe. „Leider geht es diesmal bei mir nur über sechs statt acht Runden“, bedauert der Reisener.

Aber Zachenhuber freut sich nicht nur auf den Kampf, sondern auch auf die Stadt. „Ich war noch nie in Wien und habe gehört, dass es sehr schön sein soll“, sagt der 23-Jährige. „Ich hoffe, ich habe die Gelegenheit, am Wochenende auch was von der Stadt zu seihen.“

Von seinen Kollegen aus der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ wird diesmal keiner am Ring sein, „aber beim nächsten Mal ist bestimmt der eine oder andere dabei“, verspricht Zachenhuber. Der nächste Auftritt des Reiseners im Ring ist nämlich auch schon terminiert, auf Freitag, 15. Oktober. „Da kämpfe ich in Pforzheim, das wird dann wieder eine größere Veranstaltung mit rund 2000 Leuten“, kündigt Zachehnhuber an und hofft dann wieder auf viele Fans aus der Heimat. „Vielleicht können wir da einen Vorverkauf beim KBV machen, und vielleicht geht ja mal ein Bus zusammen“, hofft der 23-Jährige.

Zunächst aber gilt seine volle Konzentration dem morgigen Samstag und dem elf Jahre älteren Jakub Balnik. Dass der routinierte Tscheche ein erfahrener MMA-Kämpfer ist und dort auch sehr erfolgreich war beziehungsweise noch ist, stört Simon Zachenhuber nicht, denn „wir sind beim Boxen und nicht beim MMA – und das ist mein Spezialgebiet“.

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