Mit Marco Simeth und Rico Scharfe reiste eine zweiköpfige Delegation aus Erding zu den deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters in Freiburg.
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Bayerische Delegation: Rico Scharfe (knieend, r.) und Marco Simeth (stehend, 2. v. r.) mit Schwimmern aus München und Umgebung.

Scharfe haarscharf am Stockerl vorbei

Delphine: Zwei vierte Plätze und ein Debüt bei den Kurzbahnmeisterschaften

Mit Marco Simeth und Rico Scharfe reiste eine zweiköpfige Delegation aus Erding zu den deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters in Freiburg.

Erding – Mit Marco Simeth (Altersklasse 20) und Rico Scharfe (Altersklasse 30) reiste eine zweiköpfige Delegation aus Erding zu den deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters in Freiburg.

Für Simeth war es der erste Wettkampf bei den Masters, und er wagte sein Debüt direkt bei deutschen Meisterschaften. In einer extrem starken Altersklasse mit rekordverdächtig vielen Teilnehmern schlug sich der Emlinger sehr tapfer. Bei seinem ersten Start, den 100 Meter Lagen, verpasste er nur um 18 Hundertstelsekunden eine neue Bestzeit (1:06,67 Minuten) und machte somit den Anfang für einen super Wettkampf. Seine besten Ergebnisse holte der Brustschwimmer auf seinen Paradestrecken. Über 50 m Brust blieb er mit 31,65 Sekunden nur etwa vier Zehntel über seiner persönlichen Bestzeit und erreichte damit einen starken 13. Platz. Zwar reichte es über 100 m Brust nur für Rang 18 (1:12,60 min), allerdings war das heuer seine beste Leistung auf dieser Strecke.

Scharfe ist im Gegensatz zu Simeth schon ein Routinier bei diesem Wettkampf. Bei seinen nun schon vierten DKM der Masters machte der Abteilungsleiter der Delphine Erding eine gute Figur, auch wenn bei ihm die 100 m Lagen zu Beginn nicht optimal liefen. Mit einer Zeit von 1:06,72 Minuten blieb er trotz Rang neun deutlich hinter seinen Erwartungen, was ihn für die folgenden Starts umso mehr motivierte. Über 50 und 100 m Freistil pflügte Scharfe regelrecht durchs Wasser, was sich in erfreulichen Ergebnissen widerspiegelte. Auf der kürzeren Distanz belegte der frischgebackene Vater in einer neuen Bestzeit (24,81 Sekunden) einen starken vierten Platz. Auf den Bronzerang fehlten nur vier Zehntelsekunden.

Eine weitere Bestzeit erreichte Scharfe auf der doppelten Distanz, als er nach 55,44 Sekunden anschlug. Allerdings überraschte den Erdinger das Ranking, als er sich erneut auf dem vierten Platz vorfand. „Ein wenig ärgerlich ist das schon, zwei Mal knapp das Podest verpasst zu haben.“ Dennoch durfte Scharfe zufrieden über sein bestes Ergebnis bei einem nationalen Masterswettkampf sein.

Aleks Scharfe

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